Bild: Schüler der Grundschule Dittrichshütte beim Tanzen und Musizieren in der Kirche auf der Saalfelder Höhe
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IdeenMachenSchule: Über 345.000 Euro für Schulen und die Region

„Now I´m a believer“ stimmt ein Zehntklässler den The-Monkee-Klassiker zur Urkunden-Übergabe in der Regelschule in Wormstedt an. Das Lied könnte nicht besser zum TEAG-Projektwettbewerb „IdeenMachenSchule“ passen. Die TEAG Thüringer Energie AG unterstützt pro Schuljahr verschiedene Projekte mit bis zu 1.000 Euro, die zur Verbesserung des Lernumfeldes beitragen sowie die Bildung und Entwicklung der Schülerinnen und Schüler positiv beeinflussen.

Seit dem Start des Ideenwettbewerbes im Schuljahr 2012/2013 sind so rund 1.300 Einsendungen eingegangen, die von der TEAG mit einer Summe von 345.000 Euro gefördert wurden.

„In jedem Schuljahr brechen wir einen neuen Bewerberrekord. Jede Schule kann teilnehmen, denn es gibt überall tolle Projekte, die wir gerne unterstützen. Wir freuen uns sehr über das Engagement der Lehrer und Schüler. Die Vielfalt der Ideen beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue.“

– Roy Hildebrandt, TEAG-Projektleiter für IdeenMachenSchule

Miteinander, regional und nachhaltig

Die „IdeenMachenSchule“-Jury würdigt auch solche Ideen, die den Kindern und Jugendlichen ihre Region näherbringen. In der Grundschule Dittrichshütte in der Saalfelder Höhe lernen die Kinder ihre Region musikalisch kennen: Aus Thüringer Sagen sollen in einer Projektwoche kurze Hörspiele entstehen. In einem Patenschaftsprojekt der Gemeinschaftsschule „Johannes Wolfgang von Goethe“ in Schalkau steht einer Klasse in jedem Schuljahr ein anderer regionaler Verein zur Seite, um die Vielfalt der Freizeitbeschäftigung erfahrbar zu machen.

Ein nachhaltiges Projekt in der Region betreibt das Bülow-Gymnasium in Neudietendorf. Die Schule hat eine eigene Schulimkerei ins Leben gerufen, um den Schülerinnen und Schülern den Umgang und die Bedeutung der Bienen näherzubringen. Die Staatliche Regelschule „Geratal“ hat bereits seit 2017 eine eigene Imkerei. Die Gerataler freuen sich in diesem Jahr über die „IdeenMachenSchule“-Auszeichnung für ihre Arbeitsgemeinschaft „GHOST“: Egal ob Saft, Chips, Kompott oder Marmelade – in der AG lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was aus Äpfeln hergestellt werden kann.

Neben den zahlreichen regionalen Projekten ehrt „IdeenMachenSchule“ in jedem Schuljahr auch Projekte, die sich für das Miteinander der Schulgemeinschaft und Präventionsmaßnahmen stark machen. In Kooperation mit der Thüringer Bereitschaftspolizei führt die Grundschule in Anrode beispielsweise ein Förderprojekt für das Erkennen von Gefahrensituationen sowie dem Erlernen entsprechender Verhaltensweisen für Grundschüler durch. In der TGS Stadtilm wurde ein präventives Angebot für Jugendliche geschaffen, die durch Ausgrenzung oder Mobbing im Klassenverbund betroffen sind. In einem geschützten Raum lernen die Schülerinnen und Schüler Verhaltensweisen, den Umgang mit Konflikten und Methoden zur Steigerung des Selbstwertgefühls.

Bild: Schüler der Staatlichen Regelschule Geratal streichen die Hütte, in der sich die Bienenstöcke befinden.
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Die Schüler der Staatlichen Regelschule Geratal streichen die Hütte, in der sich die Bienenstöcke befinden.

Autonomes Fahren am Marie-Curie-Gymnasium in Bad Berka

Kinder und Jugendliche für Technik zu begeistern ist ein besonderes Anliegen für die TEAG als Energieversorger. Die Schüler Lucas, Justus und Markus haben sich im Rahmen ihrer Seminarfacharbeit am Marie-Curie-Gymnasium in Bad Berka mit den technischen Hintergründen des autonomen Fahrens beschäftigt. Dabei haben sie selbstständig ein Fahrzeug konstruiert, das eigenständig verschiedene Haltepunkte auf einer Teststrecke anfahren kann. Das hier erlangte Wissen möchten die Zwölftklässler nach der Schule noch ausbauen. Alle Drei wollen ein technisches Studium beginnen. „Implementierung eines Notbremsassistenten via Ultraschallsensor, Kollisionsvermeidungssysteme und Objekterkennungsverfahren, Bedienung und Zielvorgabe per App-Steuerung – das sind Themen, mit denen sich Justus Faust, Marcus Käferle und Lucas Störzner im Rahmen ihrer Seminarfacharbeit beschäftigten.“ so Schulleiter Ingo Seel.

Aber worum geht es konkret?

Die Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums Bad Berka stellten sich die Frage: Wie funktioniert autonomes Fahren? Ein brandaktuelles Thema für viele – Ingenieure und Techniker und natürlich die Nutzer. In ihrer Arbeit befassten sich die Schüler mit diesen Problemen und kamen zu funktionierenden Lösungen. Mit dem von ihnen – ohne Nutzung eines vorgefertigten Bausatzes – selbst gebauten Fahrzeug empfanden sie die wichtigsten Schwierigkeiten beim autonomen Fahren nach und kamen zu erstaunlichen Ergebnissen. Eine Super-Arbeit. Herzlichen Glückwunsch.“

– Ingo Seel, Schulleiter des Marie-Curie-Gymnasiums in Bad Berka

Bild: Das selbst gebaute Fahrzeug der Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums.
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Das selbst gebaute Fahrzeug der Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums.

Alle Gewinner-Projekte und Leuchttürme aus dem Schuljahr 2018/2019 können hier eingesehen werden.

Zweiter Bewerbungszeitraum für 2020 gestartet

Auch im Schuljahr 2019/2020 machen Ideen wieder Schule: In der ersten Bewerbungsphase sind bereits über 140 Projekte eingegangen. Ab sofort können sich Schulen für die zweite Phase bewerben. Die Einreichungsfrist endet am 15. Mai 2020.

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