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Förderung

Mit Hilfe eines sogenannten Umweltbonus soll der Absatz neuer Elektrofahrzeuge gefördert werden. Damit soll ein beachtlicher Beitrag zur Minimierung der Schadstoffbelastung der Luft geleistet werden. Und eine schnellere Verbreitung elektrisch betriebener Fahrzeuge im Markt unterstützt werden.

Käufer rein batteriebetriebener Fahrzeuge erhalten eine Förderung in Höhe von 4.000 Euro bei Kauf eines Neuwagens, Käufer von Plugin-Hybriden mit Elektro- und Verbrennungsmotor immerhin 3.000 Euro. Die Prämie wird zur Hälfte vom Staat, zur Hälfte von der Autoindustrie finanziert. Die Beantragung der Prämie erfolgt beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und ist für alle Fahrzeuge mit Kaufdatum nach dem 18. Mai 2016 möglich. Anträge dürfen von Privatpersonen, Firmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereinen gestellt werden. Dafür notwendig sind lediglich eine Rechnungskopie und ein Zulassungsnachweis auf den Antragsteller (Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief), welche bis spätestens einen Monat nach Antragstellung beim BAFA einzureichen sind. Darüber hinaus muss der Käufer das E-Fahrzeug mindestens neun Monate behalten, dies gilt übrigens auch für Leasingverträge.

Wichtig: Die Auszahlung der Prämien durch das BAFA erfolgt nur solange, wie Fördermittel verfügbar sind – höchstens aber bis zum 30. Juni 2019. Die entsprechende Antragsunterlagen und weitergehende Informationen werden auf der Webseite des BAFA zur Verfügung gestellt.

Neben dieser direkten Förderung sind E-Auto-Besitzer langfristig von der KFZ-Steuer befreit. Rückwirkend zum 1. Januar 2016 erhöht sich der Zeitraum der Steuerbefreiung für neue und umgerüstete Fahrzeuge von fünf auf zehn Jahre.

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