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FAQ Strom

Viele Antworten auf Ihre Fragen zum Thema Strom

Sie haben noch Fragen? Wählen Sie einfach das für Sie interessante Themengebiet aus und erfahren Sie mehr:

  • Wie setzt sich der Strom von Thüringer Energie zusammen?

    Diese Angaben entsprechen den Anforderungen nach § 42 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG).

  • Wie setzt sich der Strompreis für einen Durchschnittshaushalt (3.100 kWh / Jahr) zusammen?
    Bild: Zusammensetzung der Strompreise 2016
  • Wie viel Prozent des Strompreises entfallen auf Steuern und Abgaben?

    Bei Thüringer Energie setzt sich der Strompreis im Durchschnitt aus 51 Prozent Steuern und Abgaben, 28 Prozent Netznutzungskosten und 21 Prozent Energiekosten zusammen. (Stand 1. Januar 2017)

  • Was beinhaltet der Grundpreis für Kosten?

    Der Grundpreis stellt den festen Teil der Rechnungskomponenten dar. Er lässt sich in die beiden Kostenblöcke Netznutzungsentgelte und Vertriebskosten unterteilen. Auf die Netznutzungsentgelte, welche uns vom Netzbetreiber in Rechnung gestellt werden, entfallen Kosten für den Ausbau, die Bereithaltung und Instandhaltung des Netzes, die Messeinrichtung, das Ablesen des Zählers und die Abrechnung gegenüber Thüringer Energie. Der Teil Vertriebskosten enthält Kosten für die Erstellung der Abrechnung gegenüber dem Verbraucher und dem Kundenservice.

  • Mein Stromverbrauch ist zu hoch, was kann ich tun?

    Wir stellen Ihnen gern kostenlos ein Strom-Messgerät zur Feststellung des Stromverbrauches Ihrer Elektrogeräte zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich dafür an unseren Kundenservice. Tipps zum Energiesparen können Sie ebenfalls über unseren Kundenservice telefonisch abrufen oder in unserem Webauftritt nachlesen.

  • Wann und wie erfolgt die Ablesung meines Zählers?
    Bild: Wann und wie erfolgt die Ablesung meines Zählers?

    In der Regel erhalten Sie 2-mal pro Jahr eine Aufforderung zur Zählerstandsablesung – 1-mal von uns als Energielieferant und 1-mal von Ihrem örtlichen Netzbetreiber. Im Bedarfsfall (z.B. bei einem Umzug oder bei Kündigung Ihres Liefervertrages) sollten Sie uns Ihren aktuellen Zählerstand mitteilen, ansonsten erfolgt eine Schätzung durch den Netzbetreiber.

    Sie wünschen eine Neuberechnung Ihrer Abschlagszahlung? Dann teilen Sie uns Ihren aktuellen Zählerstand mit. Unser Kundenservice steht Ihnen unter der Telefonnummer 03641 8171020 oder per Mail kundenservice-kommunal@teag.de zur Verfügung.

  • Welche von den zwei Zählernummern ist die richtige?

    Bitte geben Sie im telefonischen und auch schriftlichen Kontakt immer nur die Thüringer Energie-Eigentumsnummer, TEAG-Eigentumsnummer oder aber die Eigentumsnummer des Netzbetreibers an. Bitte lesen Sie die Zählerstände immer mit allen Vornullen und ohne Kommastelle ab.

  • Wie oft im Jahr bekomme ich eine Rechnung?

    Kundenstellen mit Standardlastprofil bekommen einmal im Jahr eine Rechnung über Ihren Energieverbrauch. Kundenstellen, für die der Netzbetreiber eine Belieferung nach registrierender Leistungsmessung vorschreibt, erhalten monatlich eine Rechnung.

  • Was bedeuten die Umlagen aus dem KWKG und/oder dem EEG-Gesetz?

    Beide Gesetze regeln die gesetzlich zwingende Vergütung für Strom, welcher aus Kraft-Wärme-Kopplungs (KWK)-Anlagen beziehungsweise aus Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien (zum Beispiel Photovoltaik-, Wasser- und/oder Windkraftanlagen) in das Netz des Netzbetreibers eingespeist wird. Der Betreiber solcher Anlagen erhält für den in das Netz eingespeisten Strom vom Netzbetreiber, an dessen Netz seine Anlage angeschlossen ist, grundsätzlich eine Vergütung in einer gesetzlich festgelegten Höhe. Diese Förderung der Stromerzeugung in Kraft-Wärme-Kopplung beziehungsweise aus erneuerbarer Energien nach dem KWKG oder EEG führt zu Aufwendungen, welche unter anderem den Energieversorgungsunternehmen in Rechnung gestellt werden und sich damit strompreiserhöhend auswirken. Über den Strompreis tragen daher alle Verbraucher einen Anteil der Aufwendungen, welche durch die Förderung der Erzeugung von Strom mithilfe von erneuerbaren Energien beziehungsweise Kraft-Wärme-Kopplung entstehen. Der sich hierbei je Kilowattstunde ergebende Betrag wird jedes Jahr als sogenannte EEG- beziehungsweise KWK-Umlage neu ermittelt.

  • Was ist die Stromsteuer und wer muss wie viel bezahlen?

    Am 1. April 1999 trat das sogenannte "Gesetz zum Einstieg in die ökologische Steuerreform" in Kraft, welches die Grundlage für die so genannte "Stromsteuer" bildet. Das Gesetz regelt die Erhebung der Stromsteuer (Stromsteuergesetz) und Änderungen des Energiesteuergesetzes sowie die entsprechenden Erhöhungen der jeweiligen Steuersätze. Die Stromsteuer ist eine neue Verbrauchssteuer, die durch den Endabnehmer zu entrichten ist. Die Stromsteuer wird daher in der Regel durch den Stromversorger erhoben und zuzüglich Mehrwertsteuer auf der Stromabrechnung separat ausgewiesen. Durch die Einführung der Stromsteuer sollen zum einen der Energieverbrauch gesenkt und zum anderen energiesparende sowie Ressourcen schonende und regenerative Energiequellen gefördert werden. Darüber hinaus sollen die Einnahmen zur Kompensation der steigenden Sozialversicherungskosten, insbesondere der Rentenversicherung, im Bundeshaushalt dienen. Seit 2003 beträgt die Stromsteuer 2,05 Ct/kWh. Diese wird durch alle Anbieter erhoben. Für bestimmte energieintensive Prozesse oder Verfahren kann die Stromsteuer auf Antrag reduziert oder ganz erlassen werden.

  • Wieviel Cent Stromsteuer sind im Preis für eine Kilowattstunde enthalten?

    Seit 01.01.2003 sind 2,05 Cent Stromsteuer im Preis einer kWh enthalten.

  • Mein Verbrauch ist konstant geblieben, dennoch bezahle ich jedes Jahr mehr Geld für Energie. Wie kommt das?

    Das hat mit der Energiewende zu tun und dem Beschluss der Bundesregierung, die Energiewende mit Abgaben und Umlagen auf den eigentlichen Strompreis mitzufinanzieren. Aktuell machen Steuern, Abgaben und Umlagen circa 54 Prozent des Strompreises aus. Zu diesen Abgaben zählen unter anderem die EEG-Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien, der Aufschlag für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK-G), die Haftungsumlage für Energiequellen auf dem Wasser (Offshore) und die Umlage für abschaltbare Lasten. Hinzu kommen die Konzessionsabgabe, die Netznutzungsentgelte für den Transport des Stroms und schlussendlich die Stromsteuer und die Mehrwertsteuer. Die Thüringer Energie AG bezieht aus der Erhöhung bzw. Einführung dieser Abgaben keinen finanziellen Vorteil.

  • Wie ergibt sich die Höhe meiner Abschlagszahlungen?

    Bei Neukunden errechnet sich die Höhe der Abschlagszahlungen aus dem voraussichtlichen Jahresverbrauch, der auf zehn Abschlagszahlungen und eine Jahresrechnung verteilt wird. Bei Bestandskunden errechnen sich die Abschlagszahlungen aus dem Vorjahresverbrauch.

  • Wie oft bezahle ich Abschläge?

    Die  Thüringer Energie stellt zehn monatliche Abschläge in Rechnung. Die Fälligkeit liegt dabei rückwirkend am letzten Werktag des Monats.
    Der erste Abschlag wird nach dem Monat fällig, in dem die Jahresverbrauchsabrechnung erstellt wird. Im Monat der Ablesung wird keine Abschlagszahlung erhoben.

  • Wie werden meine Abschlagszahlungen in der Jahresrechnung berücksichtigt?

    Auf Ihrer Abrechnung finden Sie übersichtlich aufgeschlüsselt, wie hoch die Summe aus Ihren Abschlagszahlungen und wie hoch die Summe ihres Gesamtverbrauchs ist. Von diesem Verbrauch werden Ihre Abschlagszahlungen selbstverständlich abgezogen. Die Differenz zeigt dann auf, ob Sie noch einen Betrag nachzuzahlen haben oder sogar etwas zurückbekommen.

  • Was bedeutet SEPA-Lastschrift-Mandat und wofür muss ich das nutzen?

    Mit SEPA, dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, wurden auch in Deutschland neue, europaweit einheitliche Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr (Überweisungen, Lastschriften) eingeführt.

    Die bisherige Kontonummer und die Bankleitzahl können von uns nicht mehr verarbeitet werden.
    Im Zahlungsverkehr sind jetzt die BIC (Business Identifier Code/Geschäftskennzeichen) und die IBAN (International Bank Account Number) anzugeben. Ihre BIC und IBAN finden Sie zum Beispiel auf dem Kontoauszug Ihres Kreditinstitutes. Damit Sie ohne Verzögerung am Lastschriftverfahren teilnehmen können, ist es besonders wichtig, alle Angaben vollständig auszufüllen. Das formlose Übermitteln der Bankdaten ist nicht ausreichend.

  • Wie bekomme ich Baustrom?

    Vor oder spätestens mit Beginn einer Baumaßnahme ist meist ein Stromanschluss für den Betrieb der Baumaschinen erforderlich. Dieser zeitlich befristete Netzanschluss (Regelfall maximal 1 Jahr) wird durch den von Ihnen, als Anschlussnehmer, beauftragten Elektroinstallateur angemeldet.
    Die Anmeldung enthält mindestens noch folgende Angaben:

    • vorgesehene Leistungsinanspruchnahme
    • Zeitraum der Baumaßnahme
    • Wird später ein dauerhafter Netzanschluss an gleicher Stelle benötigt?

    Die Anmeldung sollte möglichst zwei Wochen vor der gewünschten Stromlieferung bei TEN Thüringer Energienetze GmbH & Co. KG als zuständigem Netzbetreiber erfolgen. Der Baustromanschluss bleibt so lange bestehen, bis das Gebäude bezugsfertig ist, das heißt die Installationsanlage des Gebäudes ordnungsgemäß in Betrieb genommen werden kann.
    Tariflich wird die bezogene elektrische Arbeit nach der Grund- und Ersatzversorgung von Haushaltskunden zum Allgemeinbedarf abgerechnet.

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