Bild: Fortbilder Roman Schadt, Azubi Eric Schmidt und Ausbilder Gabor Spörer (v.l.) in der Indoortrainingsanlage der TEAG

Der Schlüssel zum Erfolg

Eine ausgezeichnete Ausbildung

Wer heute Erfolg im Beruf haben will, braucht einerseits eine fundierte Ausbildung und muss sich andererseits auch im Job ständig weiterbilden. Man lernt nie aus – dieses Motto hat sich die TEAG auf die Fahnen geschrieben und begleitet Mitarbeiter sowie Beschäftigte anderer Unternehmen beim lebenslangen Lernen.

Auf die Frage, was einen guten Arbeitgeber ausmacht, gibt es viele Antworten: Eine angemessene Bezahlung gehört ebenso dazu wie ein funktionierendes Team oder die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sicher zählen auch die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten dazu – auf diesem Gebiet geben bei der TEAG Gabor Spörer und Roman Schadt den Ton an.

Sie sind die Fachkoordinatoren für die Aus- und die Fortbildung bei Thüringens größtem Energieversorger. Mit ihrem Team aus etwa 20 Kollegen vermitteln sie das Know-how, das die TEAG-Mitarbeiter in ihrem Alltag benötigen. Und diesen Job erledigen sie mit Bravour.

Starkes Doppel: Aus- und Fortbildung

Die Qualität der Ausbildung bei der Thüringer Energie ist so hoch, dass andere Unternehmen ihre Azubis nach Erfurt schicken, um ihren Nachwuchs ausbilden zu lassen.

Bei der Fortbildung ist es ähnlich: Unternehmen aus ganz Deutschland schicken ihre Mitarbeiter zur TEAG, um sie hier weiterbilden zu lassen. „Im Bereich Energie ist unser Fortbildungszentrum deutschlandweit einmalig“, betont Roman Schadt, der für die Fortbildung verantwortlich ist. „Wir haben 1.700 Unternehmen gelistet und bilden jedes Jahr rund 4.000 Seminarteilnehmer weiter. Manche kommen sogar aus Lettland, Vietnam oder der Mongolei zu uns.“

Bild: Wer heute Erfolg im Beruf haben will, braucht eine fundierte Ausbildung

Lebenslänglich TEAG

Was ist das Geheimnis des Erfolgs? „Ganz klar: Wer als Azubi zu uns kommt, verlässt uns erst 40 Jahre später als Rentner wieder.“ Lebenslänglich TEAG?! Gabor Spörer übertreibt natürlich, aber ein Funken Wahrheit ist dran. Die TEAG bietet Perspektiven und viele Mitarbeiter bleiben dem Unternehmen treu. Auch Spörer und Schadt sind zwei TEAG-Eigengewächse. Beide haben in den 1990er-Jahren hier ihre Ausbildung begonnen, sich im Aus- und Fortbildungszentrum viele Fähig- und Fertigkeiten angeeignet und schließlich die Seiten gewechselt. Heute sind sie die fachlichen Vorgesetzten ihrer ehemaligen Ausbilder.

Wenn Gabor Spörer durch die Ausbildungskabinette geht, treffen sich Generationen. Er öffnet die Tür zu einem Unterrichtsraum, in dem zehn angehende Elektroniker für Betriebstechnik an verschiedenen Stromkreisen basteln. Vor der Klasse steht Ausbilder Ronald Stock und lässt seinen prüfenden Blick schweifen. Er übt diesen Job seit 26 Jahren aus, hat auch Gabor Spörer 1996 unter seine Fittiche genommen und erinnert sich mit einem Augenzwinkern: „Es gab nicht viele Situationen, in denen ich ihn elektronisch beschleunigen musste.“

Auf Nachwuchssuche

Die Zeiten haben sich geändert. „Es ist heutzutage nicht leicht, geeignete Azubis zu finden“, sagt Spörer. „Besonders im gewerblich-technischen Bereich wird es immer schwieriger, die 20 Ausbildungsplätze zu besetzen, die wir jedes Jahr vergeben.“ Geboten wird den Nachwuchskräften eine Menge. Die TEAG hilft sogar bei der Suche nach einer geeigneten Wohnung. Klar, was letztendlich zählt, sind die Qualität der Ausbildung und die Perspektiven nach dem Abschluss. Und beides passt. Das waren auch Argumente, die Eric Schmidt überzeugt haben. Seine Eltern versuchten ihn zu einem Bürojob zu überreden. „Ich habe mich aber durchgesetzt und lerne nun im 3. Lehrjahr den Elektroniker für Betriebstechnik. Die richtige Entscheidung. Davon sind inzwischen auch meine Eltern überzeugt.“

Learning by Doing

Welchen enormen Aufwand die TEAG für die Aus- und Fortbildung betreibt, sieht man schon aus der Ferne. Zwei 35 Meter hohe Hochspannungsmasten sind Teil der Außentrainingsanlage in der Schwerborner Straße. „Hier führen wir das Höhentraining durch“, sagt Roman Schadt. Aber auch unter der Erde passiert eine Menge. Auf einer Fläche von der Größe eines Fußballfeldes wurden hier 16 Kilometer Kabel verlegt. Es gibt Straßen mit Straßenschildern, einen Carport, dazu Übergabestationen, Ventile und viel, viel Technik. „Wir nehmen hier Schaltvorgänge vor, suchen Lecks in Erdgasleitungen, stellen Notfallsituationen nach, und das alles machen wir unter realen Bedingungen“, erläutert Schadt.

„Learning by Doing“, das ist der zeitgemäße Ansatz in der Aus- und Fortbildung bei der TEAG. Um auf dem Laufenden zu bleiben, drücken die beiden Fachkoordinatoren jedes Jahr ca. zwei Wochen lang selbst die Schulbank, um sich fortzubilden. Aus den Inhalten entwickeln sie dann Seminare und Ausbildungskonzepte. „Von der Idee bis zum fertigen Seminar dauert es ca. 1,5 Jahre. In dieser Zeit werden Konzepte geschrieben, Inhalte ausgearbeitet und oft sogar Unterrichtsmittel entwickelt und gebaut“, beschreibt Roman Schadt. Worauf es dabei ankommt, wissen Schadt und Spörer ganz genau, denn sie sind beide nicht nur als Koordinatoren für Planungen, Abläufe und den Personaleinsatz zuständig, sondern selber als Fort- bzw. Ausbilder im Einsatz. „Man kann andere nur für ein Thema begeistern, wenn man den Beruf selbst mit Leidenschaft ausübt“, so Roman Schadt. Und Gabor Spörer ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Außerdem habe ich im Hinterkopf, dass aus dem Azubi, der vor mir den Stromkreis aufbaut, mal mein Vorgesetzter werden kann.“

Berufe mit Zukunft

Sie interessieren sich für eine Ausbildung bei der Thüringer Energie? Mehr Informationen erhalten Sie auf den TEAG-Ausbildungsseiten.

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