Bild: In Stepfershausen sorgt LED-Straßenbeleuchtung nachts für Sicherheit

LED-Straßenbeleuchtung

Neues Licht macht sich bezahlt

Seit diesem Jahr spart die Gemeinde Stepfershausen jährlich 5.000 Euro Kosten. Dann hat sich innerhalb von nur drei Jahren die neue LED-Straßenbeleuchtung amortisiert.

Als der Gemeinderat von Stepfershausen vor drei Jahren beschloss, die gesamte Straßenbeleuchtung von der TEN Thüringer Energienetze GmbH & Co. KG auf moderne LED-Lampen umstellen zu lassen, war die Skepsis groß. „Ihr könnt das doch nicht ohne vorherige Studie machen, das wird doch viel zu teuer und das grelle Licht passt nicht zum Ortsbild, lauteten die häufigsten Einwände. Doch wir waren uns sicher“, erinnert sich Bürgermeister Jens Töpfer an die heftigen Diskussionen im Vorfeld.

Uns haben die Berechnungen der TEN-Experten überzeugt. Und es hat sich als Riesenvorteil herausgestellt, dass wir von der Beratung über Planung bis zur Realisierung alles aus einer Hand bekamen.

– Jens Töpfer

Die Rechnung geht auf

Damit das Projekt nicht die Leistungsfähigkeit der kleinen Gemeinde überstieg, entschied man sich als ersten Schritt für einen Leuchtmittelaustausch der vorhandenen Straßenlaternen auf LED. Nur in den Straßen, wo die TEN die Ortsnetzleitungen in die Erde verlegte und die Masten für die Freileitungen abbaute, ließ die Gemeinde dann 27 neue Masten mit modernen LED-Leuchten aufstellen. Die Investitionskosten für die Umrüstung im Bestand beliefen sich auf knapp 14.000 Euro und werden nach nur drei Jahren durch die Energieeinsparung von jährlich etwas über 5.000 Euro bezahlt sein. Danach steht dieses Geld der Gemeinde für andere Aufgaben zur Verfügung. „Wir hatten bei unserer Projektkalkulation mit einer Stromeinsparung durch die modernen LED von 50 Prozent gerechnet. Jetzt sind es fast 60 Prozent geworden“, freut sich Florian Finkbeiner von der TEN, der das Projekt kalkuliert und beratend begleitet hat. „Heute sind auch die letzten Skeptiker von der neuen Technik überzeugt. Nicht nur, weil wir kräftig sparen. Auch weil die neue Straßenbeleuchtung dem Ortsbild sehr zugute kommt“, ergänzt Jens Töpfer.

Bild: Neue Straßenlaterne vor dem historischen Backhaus von Stepfershausen: Bürgermeister Jens Töpfer (re.) und Florian Finkbeiner von der TEN bei einer Ortsbegehung
Neue Straßenlaterne vor dem historischen Backhaus von Stepfershausen: Bürgermeister Jens Töpfer (re.) und Florian Finkbeiner von der TEN bei einer Ortsbegehung
Bild: Neue Technik in altem Lampenkopf: Gut zu sehen das neue LED-Leuchtmittel, das seit über zwei Jahren in Stepfershausen einwandfrei funktioniert

Schönes Ortsbild, klarer Sternenhimmel

Der malerische Ort mit seinen Fachwerkhäusern und 13 öffentlichen Laufbrunnen – alle mit eigener Quelle – trägt auch den Beinamen „Das Dorf der Brunnen“ und liegt am Rande des ­Biosphärenreservat Rhön und im Sternenpark Rhön. Deshalb waren bei der Wahl der Leuchtmittel besondere Vorgaben zum Schutz der natürlichen Nachtlandschaft zu beachten. „Dafür eignen sich LEDs besonders gut, weil sie in verschiedenen Lichtfarben zu haben sind, das Streulicht reduzieren und der Lichtkegel nur dorthin strahlt, wo er gebraucht wird“, erläutert Florian Finkbeiner. „Wir haben ein warmweißes Licht gewählt, das die Atmosphäre unseres alten Fachwerk-Ortes unterstreicht und trotzdem angenehm hell ist. Unsere Bürger sind jedenfalls sehr angetan“, so Bürgermeister Jens Töpfer. Er ergänzt nicht ohne Stolz: „Bei bundesweiten Vorträgen zur Vermeidung von ‚Lichtverschmutzung’ wird Stepfershausen inzwischen als leuchtendes positives Beispiel genannt.“

 

Alles in allem kann ich nur allen Kollegen raten, unserem Beispiel zu folgen. Die Zusammenarbeit mit der TEN war einfach perfekt.

– Jens Töpfer

Echte Hingucker

Kommunen, die eine Erneuerung ihrer Straßenbeleuchtung planen, versprechen sich davon nicht nur deutlich reduzierte Stromkosten. Sie wollen auch Akzente setzen und ihre Gemeinde verschönern. Doch welche Leuchten-Typen gibt es? Wie sehen sie im Praxiseinsatz aus? Und welches Licht spenden sie? Um den Kommunen ihre Entscheidung zu erleichtern und sie kompetent beraten zu können, hat die TEN einen Musterleuchtenpark am Unternehmensstandort der TEAG in Erfurt eingerichtet. Auf einer Gesamtfläche von knapp 10.000 Quadratmetern können herstellerunabhängig bis zu 25 Leuchtenmodelle unter realen Bedingungen erlebt werden. Vor Ort stellen die Straßenbeleuchtungs-Experten der TEN die Möglichkeiten energetischer Sanierung vor und demonstrieren dabei auch, wie sich mit moderner und effizienter Lichtlenkung die sogenannte „Lichtverschmutzung“ und die ungewünschte Anstrahlung von Häusern in den Kommunen verringern lassen.

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