Bild: Schülerinnen und Schüler des Johann-Georg-Lingemann Gymnasiums in Heiligenstadt testen eine Thermografiekamera

Außerirdische im Gymnasium gesichtet!

Warum bleibt die Wärme drin, die Kälte draußen?

Diese Behauptung stellten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 des Johann-Georg-Lingemann Gymnasiums in Heiligenstadt auf. Außerirdische in Johann-Georg-Lingemann Gymnasium? Wie kam das denn?

Während der Landkreis Thermografie-Untersuchungen am Schulgebäude vornehmen ließ, hatten insgesamt vier Schülergruppen im Rahmen der Projektwoche „Thermohaus: Warum bleibt die Wärme drin, die Kälte draußen?“ die Aufgabe, dies „im Kleinen“ mal selbst auszuprobieren. Dazu wurde mit der TEAG, als regionaler Energieversorger, Kontakt aufgenommen und um energetische Unterstützung gebeten. Unsere Energieexpertin Uta Krugel war gern bereit ihr Wissen mit den wissbegierigen Schülern zu teilen. Mit von der Partie: eine Thermografiekamera der TEAG.

Wärmeverluste sichtbar machen

Schüler und Lehrerinnen waren gut vorbereitet: Zunächst erst einmal hatten sie sich erarbeitet: Was ist eine Thermografie-Untersuchung überhaupt? Bei einer Thermografie-Untersuchung werden die Wärmeverluste eines Gebäudes mittels einer Wärmebildkamera sichtbar gemacht. So können Sanierungsmaßnahmen gezielt vorgenommen und dadurch bares Geld gespart werden.

Im Rahmen des Projektes wurden kleine Holzhäuschen gebaut und extra mit den unterschiedlichsten Materialen gedämmt, um anschließend mit einer Wärmebildkamera mögliche Wärmeverluste der Miniaturhäuschen aufzuspüren. Die Schüler stellten die Untersuchungsergebnisse ihrer Häuser plakativ dar.

Mit den gewonnenen Grunderkenntnissen machten sich die Schülergruppen nun gemeinsam daran, unter Einsatz der verschiedensten Dämmstoffe, ein großes 1,20 Meter mal 1,20 Meter Holzhaus zu bauen. Dabei gab es sogar familiäre Unterstützung, denn ein Vater der beteiligten Schüler ist Tischler von Beruf -.
Energieexpertin Uta Krugel, half der Projektgruppe durch die Untersuchung mit der Thermografie-Kamera. Das Haus wurde gründlich geprüft. Die Wirksamkeit der verschiedenen Dämmstoffe war gut zu erkennen.

Brillenträger werden zu Aliens

Die Schüler durften natürlich auch mal selbst Hand anlegen und sich u.a. gegenseitig durch die Thermografie-Kamera betrachten. Das sorgte mitunter für große Erheiterung. Denn vor allem Brillenträger sehen durch die Thermografie-Kamera betrachtet - und mit viel Phantasie - einem Außerirdischen ähnlich. Da die Gläser der Brillengestelle die Augenregion isolieren, werden mit Blick durch die Kamera die Augen blau und auch Haare, die keine Wärme ausstrahlen, in blau angezeigt. Stirn und Nase werden wiederum sehr stark durchblutet und daher mit einem rot/orangefarbenen Fleck angezeigt.

Also doch Außerirdische im Gymnasium! Zumindest sorgten diese Aufnahmen für viel Erheiterung.

Im Nachgang erhielt die Projektgruppe von der TEAG natürlich noch einen USB-Stick mit allen im Rahmen des Projekts entstandenen Thermografie-Aufnahmen.

Ein schöner Termin – auch für unsere Kollegin.

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