Bild: Die Fleischerei Schöpfer produziert seit zwei Jahren Solarstrom

Sonnenzeit

Eigenverbrauch von Solarstrom für den Familienbetrieb

Manfred Schöpfer produziert seit mehr als zwei Jahren Solarstrom. Photovoltaikanlage und Arbeitsalltag des Fleischermeisters sind perfekt aufeinander eingestellt.

Am 19. Mai, 5 Uhr morgens, passt es auf die Minute: Dann fallen bei Manfred Schöpfer Arbeitsbeginn und Sonnenaufgang zusammen. „Ich brauche nur noch heiteren Himmel und schon kann ich meine Maschinen mit Solarstrom starten“, so die sonnige Prognose des Fleischermeisters. Fleischwolf, Kutter, Kühlung, Backofen – um seine Hausschlachtespezialitäten täglich frisch zu produzieren, braucht der Familienbetrieb in Keula viel Strom: Etwa 41.000 Kilowattstunden (kWh) sind es jährlich.

Optimale Planung, perfekter Service

„Beim Strom zeigt die Preiskurve seit Langem nach oben. Da habe ich mir Gedanken gemacht.“ Ende 2014 nahm der Fleischermeister Kontakt zur KomSolar Service GmbH, einer hundertprozentigen TEAG-Tochter, auf. Die Solarexperten waren schnell vor Ort, haben die Bedürfnisse und Voraussetzungen unter die Lupe genommen und die Photovoltaik (PV)-Anlage bedarfsgerecht konzipiert. „Da die Maschinen von Manfred Schöpfer besonders in den Morgenstunden bis zum Mittag auf Hochtouren laufen, planten wir eine 9,9-kV-Anlage mit Ost-Süd-Ausrichtung für maximale Erträge“, erinnert sich KomSolar-Geschäftsführer Tobias Krause. Etwa vier Wochen dauerte es von der Erstberatung bis zur Inbetriebnahme der PV-Anlage, in die Manfred Schöpfer etwa 16.000 Euro investiert hat. Seit März 2015 erzeugt sie rund die Hälfte des benötigten Stroms für den Familienbetrieb und das angrenzende Eigenheim, in dem der Fleischermeister mit Frau und Sohn lebt.

Ich habe im ersten Jahr etwa 1.600 Euro Stromkosten und 6.400 Kilogramm CO2 gespart, sogar etwas mehr als erwartet.

– Manfred Schöpfer

Mit circa 1.000 Sonnenstunden pro Jahr bietet Thüringen inzwischen beste Voraussetzungen für Solarstrom. „Den laufenden Betrieb, die Wartung und das Monitoring gewährleistet die KomSolar über einen 5-Jahres-Service-Vertrag inklusive Fernüberwachung“, ergänzt Tobias Krause.

Eiszeit am Nachmittag

„Ich habe sogar meinen Arbeitsalltag auf die Sonnenuhr eingestellt“, sagt Manfred Schöpfer. „Arbeitsbeginn ist zwar Sommer wie Winter 5 Uhr früh, aber die Eismaschine, mit der ich das Eis für meine Thüringer Bratwurst produziere, schalte ich nun meist erst am Nachmittag ein. Dann haben die anderen Maschinen Pause und die Sonnenenergie reicht für die Eiszeit und die Tasse Kaffee zum Feierabend.“

Interesse?

Sie haben Interesse an einer Solaranlage? Die Experten der KomSolar Service GmbH beraten Sie gern.
Bild: Manfred Schöpfer vor seiner Fleischerei

Drei Fragen an ...

... den KomSolar Service Geschäftsführer Tobias Krause

Was haben Sie für zukünftige Sonnenstromproduzenten im Angebot?

Wir bieten Unabhängigkeit bei der Stromproduktion. Unser Rundum-sorglos-Paket beginnt bei der Erstberatung vor Ort und umfasst die Konzeption. Wir vermitteln die Solarteure aus der Region und begleiten die Installation der Anlage bis zum Netzanschluss. Schließlich stehen wir auch beim Betrieb und der Wartung der PV-Anlage als Partner zur Seite.

Viele scheuen die Investitionskosten ...?

Bei uns kann man sich die PV-Anlage auch mieten. Dadurch entfallen die Investitionskosten und das Betreiberrisiko liegt bei uns.

Lohnt es sich angesichts sinkender Einspeisevergütung überhaupt noch, in Photovoltaik zu investieren?

Wir nehmen natürlich die Gegebenheiten bei den Interessenten unter die Lupe, aber die grundsätzliche Antwort lautet: ja. Besonders Eigenheim-Besitzer, die den Großteil ihres erzeugten Stroms selbst verbrauchen, profitieren vom Sonnenstrom. Wir empfehlen in der Regel Anlagen von 2,2 bis 9,9 kWp. Wird die Anlage größer, verringert sich die Einspeisevergütung und die EEG-Umlage muss anteilig gezahlt werden.

Bild: KomSolar-Geschäftsführer Tobias Krause
Tobias Krause, Geschäftsführer der KomSolar Service GmbH

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