Bild: Mitarbeiter der Schweizer Sauerkonserven beim Krauteinschnitt

Mehr als saure Gurken

Leckeres aus dem „Thüringer Landgartenˮ

Ganz frisch vom Feld ins Einmachglas: Schweizer Sauerkonserven – das Großengottersche Unternehmen bringt sauer-herzhafte Spezialitäten unter der Marke „Thüringer Landgarten“ in die Supermarktregale.

Mit sechzehn Jahren traf Joachim Schweizer die Entscheidung für den Standort Großengottern und die Weiterführung der Familientradition – Sauerkonserven. 1992 – kurz nach der Wende – war das Großengottersche Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten und Otto Schweizer entschied sich gemeinsam mit seinen beiden Söhnen Joachim und Karl für die Übernahme des Betriebes, der bis zu diesem Zeitpunkt bereits als Zulieferer für das ursprünglich aus Baden Württemberg stammende Familienunternehmen tätig war.

In dritter Generation werden jetzt Sauerkonserven von höchster Qualität hergestellt, das beweisen auch die zahlreichen Auszeichnungen, die das Unternehmen für seine Produkte bereits erhielt. Neben dem Goldenen Preis der DLG für elf Produkte, darunter Sauerkraut und Gewürzgurken, konnte 2016 bereits zum zweiten Mal die Auszeichnung „TOP Marke“ der Lebensmittelzeitung für die Eigenmarke „Thüringer Landgarten“ entgegengenommen werden.

Gemüse aus dem Gotterschen Ried

Am Standort Großengottern, mitten in einem der traditionsreichsten Gemüseanbaugebiete Deutschlands, übernahm die Familie neben dem Betriebsgelände die vorhandenen, motivierten Mitarbeiter und bringt gemeinsam mit ihnen seitdem das Unternehmen nach vorn. Investitionen vor allem auch in neue Technik, wie eine moderne Röntgenanlage für die fertig abgefüllten Gläser, sorgen für die hohe Qualität.

Nicht nur saure Gurken bestimmen dabei das Produktportfolio. Zahlreiche neue Produktentwicklungen, auch in Kooperation mit namhaften regionalen Herstellern wie „Greußener“ oder „Heichelheimer“ sorgen für die Zukunftsfähigkeit des Betriebes, der neben dem Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland auch ins Ausland liefert; die Großengotterschen Produkte finden sich zum Beispiel in Supermärkten in den USA.

Auch Bioprodukte spielen im Unternehmen eine immer größere Rolle, derzeit machen sie zwischen 30 und 40 Prozent des gesamten Portfolios aus.

Engagement vor der Tür und in der Region

Bild: Die sauer-herzhaften Spezialitäten unter der Marke „Thüringer Landgarten“ kommen in die Supermarktregale

Doch nicht nur der Blick auf das eigene Unternehmen ist für die Familie Schweizer wichtig. Sie fühlen sich in der Region um Großengottern heimisch und unterstützen neben dem Verein „humedica e. V.“ und den „Tafeln in Deutschland“ vor allem auch direkt vor Ort zahlreiche Vereine und Einrichtungen. „Engagement direkt vor der Haustür“, nennt es Joachim Schweizer, „dabei sehen wir, wo unsere Unterstützung ankommt und was wir damit bewirken können.“ Und bewirken möchte Joachim Schweizer auch innerhalb der Branche einiges. Als Vorstandsmitglied des Thüringer Ernährungsnetzwerkes, dem derzeit 36 Unternehmen aus der Thüringer Ernährungswirtschaft angehören, macht er sich stark für ein Miteinander innerhalb der Branche, für Informationsaustausch, Kooperationen und Zusammenarbeit, um sich „gegenseitig das Leben etwas einfacher zu machen und der Ernährungswirtschaft in Thüringen eine Stimme zu geben“.

Die Natur als Grundlage

Derzeit beschäftigt das Unternehmen 35 feste Mitarbeiter, in der Saison wird auf bis zu 60 Mitarbeiter aufgestockt. Dabei gibt die Natur die Zeitschiene für die Produktion vor: Sämtliches Gemüse – Gurken, Rote Beete, Rot, Weißkohl und vieles andere – muss ganz frisch verarbeitet und abgefüllt werden. Die Zulieferbetriebe sind zumeist die Agrargenossenschaften aus der Umgebung, doch auch aus anderen Bundesländern wird Gemüse zur Verarbeitung angeliefert.

„Wir leben von der Natur“, sagt Joachim Schweizer und betont, dass damit auch der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen einhergeht. So hat das Unternehmen in jüngster Zeit die Beleuchtung komplett auf LED umgestellt und mithilfe der Energieexperten der TEAG eine moderne Erdgasanlage in Betrieb genommen, die für die benötigte Wärme sorgt. In Kombination mit Öl – zur Abfederung der Spitzen im Verbrauch – kann so der Energiebedarf noch effizienter gedeckt werden. Wichtig bei der Zusammenarbeit mit der TEAG sind für Joachim Schweizer vor allem das stimmige Gesamtkonzept und das Interesse an einer langfristigen Beziehung.

Herr Ludwig, unser Kundenberater, ist immer ein kompetenter Ansprechpartner, der für uns Einsparmaßnahmen und Optimierungspotenzial im Blick hat.

– Joachim Schweizer

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Seit Mitte 2016 ist die TEAG Kooperationspartner des Thüringer Ernährungsnetzwerkes, präsentiert sich auf Veranstaltungen wie dem Ernährungsgipfel und berät vor Ort zu Energieeffizienzmaßnahmen und Angeboten des Unternehmens.

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