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Heichelheimer Klöße garen künftig mit Erdgas

Montag, 4. Mai 2015

Konzessionsvertrag der Gemeinde mit der TEAG ermöglicht Investitionen von 500.000 Euro in neues Gas-Ortsnetz

Heichelheim. (4.5.15) Die Gemeinde Heichelheim (Weimarer Land) wird noch in diesem Jahr auf umweltfreundliches Erdgas umsteigen können. Bis zum September wird der für seine Kloßproduktion bekannte Ort an das Erdgasnetz der Thüringer Energie AG angeschlossen. Das kommunale Unternehmen investiert dafür mehr als eine halbe Million Euro.

Heute erfolgte der erste Spatenstich für die Neuerschließung des Ortes mit einer Erdgas-Mitteldruckleitung sowie den Anschluss von derzeit 46 Haushalten an das Erdgasnetz, darunter auch die örtliche Kita und das Gebäude der Freiwillige Feuerwehr. Auch die ABLIG Feinfrost GmbH wird ab August ihre Kloßproduktion auf der Basis von Erdgas vornehmen können. Bislang verwendete die Manufaktur dafür teures Flüssiggas. Insgesamt verlegen die Erdgasspezialisten in Heichelheim rund zweieinhalb Kilometer Gasrohr und errichten eine neue Gasdruckregelstation. In die bestehenden Gräben werden zugleich rund 1800 Meter Stromkabel mitverlegt. Dadurch kann die bestehende verschlissene Mittelspannungs-Freileitung um den Ortsrand außer Betrieb gehen und perspektivisch abgebaut werden.

Damit für die Verlegung neuer Gasleitungen in der Kommune öffentliche Verkehrswege genutzt werden können, wurde ein Konzessionsvertrag zwischen Heichelheim und der Thüringer Energie AG abgeschlossen, der ebenfalls heute von Bürgermeister Konrad Hage und TEAG-Vorstand Wolfgang Rampf unterzeichnet wurde. Damit ist der kommunale Energiedienstleister mit seiner Netztochter TEN Thüringer Energienetze GmbH neben der Neuerschließung auch für den Betrieb sowie Wartung und Instandhaltung des Gasnetzes in der Kloßgemeinde verantwortlich. Der neue Konzessionsvertrag hat eine Laufzeit bis 2035.

Die TEN Thüringer Energienetze GmbH wartet und betreibt in Heichelheim bereits das Stromnetz. Der entsprechende Konzessionsvertrag wurde schon 2010 bis zum Jahr 2030 verlängert. „Mit der heutigen Unterzeichnung des Konzessionsvertrages für Erdgas ergeben sich interessante Synergien auf beiden Seiten“, erläuterte Wolfgang Rampf. So werden beispielsweise schon bei der laufenden Erdgas-Erschließung Strom- und Gasleitungen gemeinsam verlegt, was den Bauaufwand, die dadurch verursachten Belastungen für die Anwohner und damit auch die Kosten reduziert.

Stichwort: Konzessionsvertrag
Konzessionsverträge regeln die Nutzung öffentlicher Verkehrswege zum Zweck der Strom- oder Gasversorgung durch Energieversorger. Die Gemeinde erhält im Gegenzug für die Gewährung des Wegenutzungsrechts eine Konzessionsabgabe. Deren Höhe ist abhängig von der verbrauchten, also durch die Leitung geflossenen Energie.

Hintergrund: Der Thüringer Energie-Konzern
Thüringer Energie AG ist das führende Energiedienstleistungsunternehmen im Freistaat. Das kommunale Unternehmen versorgt rund 500.000 Kunden mit Strom, Erdgas und Fernwärme und bietet umfangreiche energiespezifische Dienstleistungen an. Über die Tochtergesellschaften TEN Thüringer Energienetze GmbH bzw. die Thüringer Netkom GmbH betreibt die Thüringer Energie AG ein rund 40.000 Kilometer langes Strom- und Erdgasnetz sowie ein rund 5.000 Kilometer langes Glasfaser-Kommunikationsnetz.

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