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Regenerative Erzeugung

Strom für Thüringen: regenerativ erzeugt

Die Nutzung regenerativer Energiequellen ist ein wichtiges Geschäftsfeld der Thüringer Energie. Rund zehn Prozent der Strom-Jahresabsatzmenge erzeugen wir bereits selbst, der Anteil erneuerbarer Energien wächst ständig. Unser Know-how im Kraftwerksbetrieb, im Bau und Betrieb von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, wie auch der Einsatz von Wasser, Wind, Biomasse und Sonne zur Stromerzeugung beweisen: Wir machen Ernst mit der Energiewende in Thüringen!

100 Prozent Ökostrom bereits für 18.000 Thüringer

Stark wachsend im Geschäftsfeld Energieerzeugung ist der Bereich erneuerbare Energien. Derzeit hat Thüringer Energie die Verantwortung für über 80 Erzeugungsanlagen in allen Teilen Thüringens. Zusammen erbringen sie eine Gesamtleistung von 12 Megawatt (MW). Der von Thüringer Energie selbst erzeugte Ökostrom deckt inzwischen  den jährlichen Strombedarf von 18.000 Menschen.

Wasserkraft

Bereits seit 1998 wird die Werra wieder zur Energiegewinnung genutzt. Heute erzeugt Thüringer Energie an der Werra mit den Wasserkraftwerken Spichra, Mihla und Falken jährlich rund zehn Millionen Kilowattstunden (kWh) CO2-freien Ökostrom. Moderne Fischtreppen und -schleusen sorgen dafür, dass dies dauerhaft im Einklang mit der Natur erfolgt.

Windkraft

Thüringer Energie betreibt im Moment drei Windkraftanlagen in Forstwolfersdorf und Neukirchen, die durchschnittlich sechs Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Laut Expertenansicht ist die Nutzung der Windkraft in bestimmten Regionen Thüringens durchaus noch ausbaufähig. Gemeinsam mit sechs Thüringer Stadtwerken gründete Thüringer Energie deshalb die Windkraft Thüringen GmbH. Eine wichtige Zielvorgabe ist der zukunftstaugliche Ausbau der Windkraftnutzung in Thüringen!

Solarenergie

Die Nutzung der Sonnenenergie zur Stromerzeugung ist derzeit der dynamischste Wachstumsmarkt im Bereich der erneuerbaren Energien. Selbstverständlich ist Thüringer Energie mit von der Partie: Als Ergänzung zum Ökostrom-Kraftwerkspark bestückten wir die Dächer unserer Hauptverwaltung und unseres Zentrallagers in Erfurt, sowie von 17 Umspannwerken in Thüringen mit Photovoltaik-Modulen.

Das ist aber noch nicht alles: In Mönchenholzhausen und in Königsee errichtete Thüringer Energie Solarparks und betreibt als Partner der „Neue Energien Bad Salzungen GmbH“ eine Freiflächen-PV-Anlage in Bad Salzungen. Das Ergebnis all dieser Investitionen ist beispielgebend: Zurzeit liegt unsere eigene Sonnenstromproduktion bei zwei Millionen Kilowattstunden pro Jahr.

Eine Stiftung zum Ausbau der Photovoltaik

Das ist aber noch nicht alles: Um den Ausbau der klimafreundlichen Photovoltaik in Thüringen für Thüringen voranzutreiben, gründete Thüringer Energie 2010 die gemeinnützige Stiftung KomSolar. Die Stiftung pachtet geeignete Dachflächen auf kommunalen Gebäuden wie etwa Turnhallen, Rathäuser, Feuerwehrgebäude oder Kindergärten und errichtet dort auf eigene Kosten PV-Anlagen aus Thüringer Produktion. Das bisher Erreichte kann sich sehen lassen: 100 kommunale Mini-Sonnenkraftwerke, „made in Thüringen“, werden bis Ende 2013 ans Netz gegangen sein!

Selbstverständlich ist das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Über die „KomSolar Invest GmbH“ können sich interessierte Partner – Thüringer Stadtwerke zum Beispiel – an der Errichtung großer Solarparks im Freistaat beteiligen.

Biomasse

Biomasse-Kraftwerke sind unabhängig von Wind oder Sonne und können rund um die Uhr Ökostrom erzeugen. Als Partner der Landgas Göhren GmbH sammelte Thüringer Energie erste praktische Erfahrungen im Betrieb hochinnovativer Biomasse-Technologien auf der Basis von Blockheizkraftwerken (BHKW).

Das in der Biogasanlage Göhren eingesetzte Feststoff-Fermentationsverfahren erlaubt es, schüttfähige und stapelbare Biomasse mit Trockensubstanzgehalten bis zu 50 Prozent zu nutzen. Damit werden Möglichkeiten zur CO2-neutralen Energieerzeugung erschlossen, die bisher nur wenig genutzt werden konnten. Die Göhrener Anlage erzeugt jährlich rund fünf Millionen Kilowattstunden (kWh) Ökostrom und fünf Millionen kWh Wärme.


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