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Pionierrolle im Freistaat

Bild: Kunde der Thüringer Energie beim Laden seines E-Autos - Beim Zukunftsthema Elektromobilität hat die Thüringer Energie eine Pionierrolle übernommen.

Die Thüringer Energie hat im Rahmen der Energiewende in der Region Thüringen beim Zukunftsthema Elektromobilität eine Pionierrolle übernommen.

Erste öffentliche Ladestation für Elektroautos in Thüringen

2010 haben wir in Nohra (Landkreis Weimarer Land) die erste öffentliche Ladestation für Elektroautos in Thüringen errichtet und ein Jahr später im Rahmen des Projektes „Akku-Tour “ mit dem Aufbau von Elektro-Ladestationen unmittelbar am Rennsteig begonnen. Mit dieser Aktion soll überwiegend behinderten Menschen ermöglicht werden, den Rennsteig umweltfreundlich mit Elektromobilen zu erkunden. Seit 2012 betreibt Thüringer Energie auf dem Gelände ihrer Hauptverwaltung neben einer „normalen“ Stromzapfsäule auch eine Gleichstrom-Schnellladesäule (CHAdeMO).

Elektromobilität im Test

Im September 2011 startete Thüringer Energie den größten Langzeittest mit Elektromobilen im Freistaat: 16 Testfahrer waren von 2011 bis 2013 täglich bis zu 70 Kilometer mit dem emissionsfreien Elektrofahrzeug Mitsubishi i-MiEV unterwegs und luden diesen über Nacht in der heimischen Garage per zur Verfügung gestellten StromLadebox kostenfrei auf.

Im ersten Testjahr wurde das Nutzerverhalten der Tester analysiert. Mittels Zählerfernauslesung wurde gemessen, wie viele Kilowattstunden Strom für die Aufladung der Elektrofahrzeuge benötigt wurden, wann die Aufladung stattfand (vorrangig in den Abendstunden) und wie lange sie dauert. Insgesamt legten die 16 Testfahrer 164.592 Kilometer in den zwei Testjahren zurück - dies entspricht einer viermaligen Umrundung des Globus.

Der ermittelte Stromverbrauch war in den Wintermonaten wie erwartet etwas höher als im Sommer. Die zur Aufladung anfallenden Stromkosten lagen bei etwa der Hälfte im Vergleich zu den Tankkosten eines konventionellen Benziners.

Im zweiten Testjahr ging Thüringer Energie vom ungesteuerten Laden zum gesteuerten Laden über. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut wurde ein entsprechendes Modell entwickelt.
Die Elektrofahrzeuge wurden mittels Ladesteuerung vor Ort mit Ökostrom aufgeladen. Basierend auf Wetterdaten und sich daraus ergebenden Leistungsprognosen wurden per Funk die Ladeleistung sowie der Ladezeitpunkt an die StromLadebox des Testers übermittelt.

Unsere Energieexperten errechneten daraus wieder verschiedene Szenarien für die Elektromobilität im Alltag und zogen Rückschlüsse für die Auswirkungen auf das Stromnetz. Das Ergebnis: Das Aufladen der Akkus über Nacht in der heimischen Garage wird vom Stromnetz problemlos verkraftet und ist für die bis 2030 prognostizierte Anzahl an Elektroautos ausgelegt.

Übrigens: Durch den Einsatz eines Elektrofahrzeuges und das gesteuerte Laden kann eine vierfache Reduzierung der ausgestoßenen CO2-Emissionen (42 g CO2 pro km) im Vergleich zu einem Benziner (149 g CO2 pro km) erzielt werden. Ein weiterer Pluspunkt für die Elektroflitzer.

Mobil mit Strom - Die Ergebnisse auf einen Blick.

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Thüringer Energie forscht für eine grüne Zukunft

Die Gesamtauswertung aller Einzeldaten des Langzeittests soll in der Entwicklung eines Modells für gesteuertes Laden münden, das die gezielte Nutzung erneuerbare Energiequellen für den Elektroverkehr möglich machen würde. Auch hier konnten die Experten der Thüringer Energie ein positives Zwischenfazit ziehen: Bereits heute ist es technisch möglich, Elektroautos gezielt mit regional physikalisch vorhandenem Strom aus Wind- und Photovoltaikanlagen auch regional zu betanken. Das CO2-freie Elektromobil ist damit Wirklichkeit geworden.

Energiedienstleistungen

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