Bild: Wir sorgen dafür, dass erneuerbare Energie dorthin gelangt, wo sie gebraucht wird

Neue Schnellstraßen für Grünstrom

Netzausbau für die Energiewende

Die Energiewende markiert einen Richtungswechsel im Versorgungsnetz. Neben den Verbrauchern von Strom gehen auch immer mehr Erzeuger ans Netz. Dies erfordert die Veränderung der erforderlichen Netzstrukturen. Oder anders gesagt: Ohne einen parallelen Netzausbau ist die Energiewende nicht zu stemmen. Der Ausbau immer leistungsfähigerer Netze stellt Thüringer Energie vor ständig neue Herausforderungen. Über unser Tochterunternehmen TEN Thüringer Energienetze GmbH & Co. KG übernehmen wir Verantwortung und setzen in der Region bereits heute technologische Maßstäbe.

Unser Beitrag für mehr Ökostrom in Ihrem Netz

Aktuell speisen nahezu 16.000 dezentrale Erzeuger – wie etwa Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen), Wasser- und Windkraftwerke – EEG-Strom in das Netz der TEN Thüringer Energienetze GmbH & Co. KG ein. Das sind mehr als 80 Prozent der bislang in Thüringen installierten Leistung von dezentralen Öko-Kraftwerken, womit bereits jetzt jede vierte Kilowattstunde Strom unseres Netzabsatzes aus Erneuerbaren Energiequellen stammt. Die technischen Voraussetzungen dafür haben wir bereits vor Jahren geschaffen, indem wir systematisch unser Netz umbauen. So kann immer mehr dezentral erzeugter Ökostrom eingespeist und weiterverteilt werden. Allein im Jahr 2014 wurden 18 Millionen Euro für den Netzausbau zur Aufnahme von grünem Strom aus dezentralen Erzeugungsanlagen ausgegeben.

Unsere Projekte

Ein wichtiges Erneuerbares-Energien-Gesetz (EEG)-Projekt war zum Beispiel der Neubau einer Hochspannungstrasse zwischen Menteroda (Unstrut-Hainich-Kreis) und Ebeleben (Kyffhäuserkreis), die 2014 bis nach Greußen (Kyffhäuserkreis) verlängert wurde. Die insgesamt rund 40 Kilometer lange 110-Kilovolt(kV)-Trasse nimmt vorwiegend EEG-Strom aus den Windparks Greußen, Sömmerda, Schilfa und Kölleda auf und verteilt diesen weiter an die Verbraucher. Eine weitere 110-kV-Trasse entsteht zwischen Herda und Martinroda und stabilisiert die Stromversorgung in Südwestthüringen sowie im Raum Eisenach. Der Verteilung von Windstrom diente auch der Neubau der Umspannwerke in Ebeleben und Ebenheim.

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