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AGFW und TWS veranstalten erstes Netzwerktreffen in Thüringen

AGFW und TWS veranstalten erstes Netzwerktreffen in Thüringen
TEAG

Montag, 13. Juni 2022

Die Energie- und Wärmewende sowie die damit einhergehenden Aufgaben und Fristen stellen insbesondere die Wohnungswirtschaft und Kommunen vor einige Herausforderungen. So gilt es nicht nur klimafreundliche und zugleich wirtschaftliche Lösungen zu finden, sondern diese auch zeitnah zu planen und realisieren. Dafür werden sowohl Know-how, als auch entsprechende Kapazitäten benötigt, die oftmals nicht in ausreichendem Maße vorhanden sind.

Um die Kommunen bei dieser Mammutaufgabe zu unterstützen, wurde die „Plattform Grüne Fernwärme“ des AGFW (Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e. V.) ins Leben gerufen. Diese zielt darauf ab, Netzwerke in den einzelnen Bundesländern aufzubauen, neue Fernwärmeprojekte zu initiieren und anschließend bei deren Umsetzung zu unterstützen.

Nachdem in Hessen, Sachsen und Baden-Württemberg bereits erste Netzwerktreffen organisiert wurden, kam der AGFW auf die TWS Thüringer Wärme Service GmbH zu und bot ihr die Netzwerkpatenschaft in Thüringen an. „Als wir gefragt wurden, ob wir uns eine Patenschaft vorstellen können, musste ich nicht lange überlegen. Der Zweck, der Gedanke und die Gestaltung der Plattform passen zu unseren Tätigkeiten und zu unserer Überzeugung“, so Rico Bolduan, Geschäftsführer der TWS.

Das erste Netzwerktreffen des AGFW und der TWS fand am Freitag, 10.06.2022, in Waltershausen statt. Nach interessanten Vorträgen zur Plattform selbst, der Rolle der Gemeinden bei der Klimaneutralität, aktuellen Förderprogrammen sowie der Wärmewende in Thüringen, erfolgte eine Führung durch das Kraftwerk Ibenhain. Anschließend konnten sich die Teilnehmer, zu denen neben dem AGFW und der TWS auch die ThEGA und einige Kommunen zählten, intensiv über die neu gewonnenen Erkenntnisse austauschen.

„Die Auftaktveranstaltung war ein voller Erfolg. Gleich mehrere Kommunen möchten Wärmeprojekte mit uns starten und damit die Wärmewende im ländlichen Raum vorantreiben“, resümiert Rico Bolduan.