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Orkan „Sabine“ mit Rekordwerten

Der erste Wintersturm des Jahres brachte die Produktion von Strom aus Wind auf Hochtouren.
TEAG

Dienstag, 18. Februar 2020

Das Orkantief „Sabine“ fegte in der vergangenen Woche auch einige Rekorde beiseite: Eine Boeing 747 hat aufgrund der extremen Wetterlage die Strecke von New York nach London in Bestzeit zurückgelegt – nämlich 5.500 Kilometer in 4 Stunden 56 Minuten. Und auch die Windenergie boomt. Der erste Wintersturm des Jahres brachte die Produktion von Strom aus Windkraft auf Hochtouren.

Neuer Einspeiserekord von 43,7 Gigawatt

Unter dem Einfluss von „Sabine“ wurden bundesweit zeitweise 43,7 Gigawatt ins Netz eingespeist. So konnten fast 75 Prozent des Stromverbrauchs durch Windenergie abgedeckt werden (Quelle: Bundesverband WindEnergie). In diesem Zusammenhang betont der Bundesverband WindEnergie (BWE) die Wichtigkeit von Speicherlösungen und Direktbelieferungsoptionen.

Schon gewusst?

Trotz der Rekordwerte ist ein Orkan ein echter Härtetest für Windkraftanlagen. Moderne Anlagen stellen ihre Rotorblätter bei Windgeschwindigkeiten ab 50 km/h schräger, sodass Überdrehungen verhindert werden. Bei Geschwindigkeiten um die 90 km/h müssen die meisten Windkraftanlagen abgeschaltet werden.

„Sabine“ nicht so teuer wie „Kyrill“

Die Versicherungsbranche kann aufatmen, denn den Rekord an Sachschäden hat der Wintersturm nicht geknackt. Auf rund 600 Millionen Euro werden die Schäden durch „Sabine“ geschätzt – zum Vergleich: Der Orkan „Kyrill“ verursachte im Jahr 2007 Sachschäden in Höhe von drei Milliarden Euro (Quelle: Versicherungsmagazin). Wer aktuell einen Schaden erlitten hat, sollte ihn gut dokumentieren und schnellstmöglich der Versicherung melden.

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