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TWS macht ersten Schritt für neues Energiekonzept im Ossietzky-Quartier in Nordhausen

TWS macht ersten Schritt für neues Energiekonzept im Ossietzky-Quartier in Nordhausen
SWG/Susanne Schedwill/TEAG

Donnerstag, 25. März 2021

Im März 2021 wurde die gemeinsame Absichtserklärung der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft Nordhausen (SWG), der Energieversorgung Nordhausen (EVN) und der TEAG-Tochtergesellschaft TWS Thüringer Wärme Service GmbH (TWS) unterschrieben. Sofort wurde mit den Detailabstimmungen begonnen und schon bald beginnt die Sanierung des Ossietzky-Quartiers in Nordhausen. Das zukünftige Quartier zeichnet sich insbesondere durch einen innovativen und ganzheitlichen Ansatz bezüglich der Energieversorgung aus.

Die SWG saniert die Gebäude grundhaft auf den neusten energetischen Standard. Die Sanierung der drei Plattenbauten im Norden Nordhausens soll zum Vorbild für klimagerechte Quartiersentwicklung werden. Im neuen Quartier wird CO2 eingespart und das Klima geschont. Gleichzeitig sollen die Nebenkosten für die Mieter sinken. Möglich macht das ein grüner Energiemix. Die EVN und die TWS wollen das Quartierskonzept, das neben der energetischen Gebäudesanierung durch die SWG, auch die regenerative Wärmeversorgung sowie ein Mieterstrom- und Mobilitätskonzept vorsieht, gemeinsam umsetzen.

„Für das Quartier wurde im Rahmen eines Realisierungswettbewerbes, der seitens der SWG und der IBA-Thüringen veranstaltet wurde, ein komplexes und innovatives Modell entwickelt. Der Siegerentwurf eines Berliner Architekturbüros soll nun umgesetzt werden“, erklärt Rico Bolduan, Geschäftsführer der TWS. Zwei Wärmepumpen sollen die Erd- und Raumluftabwärme als Energiequelle nutzen. Zusätzlich sollen Photovoltaik- und Solarthermie-Module regenerativen Strom und Wärme erzeugen. „Für uns beginnt jetzt die Arbeit vor Ort. Vom Bau, über die Finanzierung bis zur Instandhaltung und dem Betrieb wollen wir uns um die neuen technischen Anlagen kümmern“, so Bolduan weiter.