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Noch mehr Glasfaser für Jenaer Ortsteile

Mittwoch, 15. Juli 2020

Stadt Jena, Thüringer Netkom und Stadtwerke Jena-Gruppe erweitern Glasfaser-Infrastruktur zur Breitbandversorgung in Leutra, Ammerbach, Isserstedt und Münchenroda – Netkom investiert rund 7,5 Mio. Euro

Jena. Für mehrere Jenaer Ortsteile und noch unterversorgte Grundstücke im Stadtgebiet Jena ist in den kommenden drei Jahren eine Direkterschließung mit Glasfaseranschlüssen geplant. Der Zuwendungsvertrag zur Finanzierung des Glasfaserausbaues wurde heute in Jena von Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche und Thüringer Netkom-Geschäftsführer Hendrik Westendorff unterzeichnet. Damit erhalten die Ortsteile Leutra, Ammerbach, Isserstedt, Münchenroda und Wöllnitz bis Mitte 2023 eine leistungsstarke Breitbandversorgung auf Basis von Glasfaserdirektanschlüssen. Auch bisher in Sachen Breitband unterversorgte Stadtteile wie Ziegenhain oder Maua werden mit Glasfaser erschlossen.

Rund 7,5 Millionen Euro werden für die neue Glasfaserinfrastruktur investiert – über 300 Haushalte und knapp 70 Gewerbebetriebe verfügen nach Projektabschluss über leistungsstarke Glasfaseranschlüsse. Dafür werden 64 Kilometer klassischer Tiefbau von der Netkom durchgeführt. Auf knapp 59 Kilometern Länge kann vor allem im Stadtgebiet Jena auf Leerrohre der Stadtwerke Jena-Gruppe zurückgegriffen werden. Die Kooperation mit den Stadtwerken der Saalestadt senkt nicht nur die Investitionskosten spürbar, sondern reduziert vor allem den Umfang der Tiefbauarbeiten erheblich.

„Mit diesem Glasfaserausbau für die Jenaer Ortsteile und Teile des Stadtgebietes setzen wir den Breitbandausbau fort, den die Thüringer Netkom bereits Ende 2017 in der Gemeinde Saaleplatte und den Jenaer Ortsteilen Closewitz, Lützeroda, Krippendorf und Vierzehnheiligen begonnen hatte“, so Netkom-Geschäftsführer Hendrik Westendorff. „Damit gibt es in und um Jena praktisch keine weißen Flecken mehr hinsichtlich Breitbandversorgung“.

Die organisatorischen Voraussetzungen für die aktuelle Glasfaserschließung als auch für das Breitbandprojekt von 2017 sind dabei vom Kommunalservice Jena / Bereich Infrastruktur und Digitalisierung geschaffen worden. Unter anderem wurde vom Kommunalservice als Eigenbetrieb der Stadt Jena das gesamte Ausschreibungsverfahren durchgeführt. Auch die Fördermittel von Land und Bund wurden über den Kommunalservice Jena eingeholt, welcher das Fördermittelprogramm zum Glasfaser- und Breitbandausbau bereits seit mehreren Jahren aktiv begleitet.

Der Projektstart erfolgt mit der Erschließung des Ortsteils Leutra im Süden Jenas am früheren Verlauf der Autobahn A4. Die Fertigstellung insgesamt ist bis Anfang / Mitte 2023 vorgesehen. 

Hintergrund Thüringer Netkom:

Die Thüringer Netkom GmbH ist der Telekommunikationsdienstleister der TEAG Thüringer Energie AG. Das Weimarer Unternehmen verfügt über ein hochmodernes Glasfasernetz von über 6.100 Kilometern Länge mit mehr als 200.000 Faserkilometern. Damit betreibt die Thüringer Netkom nach der Deutschen Telekom das zweitgrößte Festnetz in Thüringen. Genutzt wird dieses leistungsfähige Netz nicht nur zur Überwachung und Steuerung des Thüringer Strom- und Erdgasnetzes, sondern auch zur schnellen Datenübertragung – etwa für große Internet-Anbieter oder auch Thüringer Universitäten und Wirtschaftsunternehmen. Zudem ist das Unternehmen verstärkt im Privat- und Endkundenbereich aktiv, und bietet dort Breitbandanschlüsse mit bis zu 250 Mbit/Sekunde an.

 

 

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