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Landkreis Sonneberg wird glasfaserschnell - über 19 Mio. Euro für Breitbandausbau

Mittwoch, 9. September 2020

Landkreis Sonneberg und Thüringer Netkom investieren bis 2023 über 19 Millionen Euro für Glasfaseranschlüsse bis ins Wohnzimmer.

Sonneberg. Mit der Unterzeichnung des Zuwendungsvertrages haben heute der Landkreis Sonneberg und die Thüringer Netkom GmbH den umfassenden Aufbau einer Glasfaserinfrastruktur im Landkreis besiegelt. Den Zuschlag für den Bau des Glasfasernetzes hatte die kommunale Thüringer Netkom GmbH aus Weimar nach einem langwierigen Ausschreibungsverfahren erhalten - insgesamt 19.219.026 Euro können jetzt in den Netzausbau investiert werden. So sollen bis 2023 unter anderem fast 800 Kilometer Glasfaserkabel neu verlegt werden. Knapp 200 Kilometer Tiefbauarbeiten mit Grabenschachtungen sind geplant, um die erforderlichen circa 300 Kilometer Leerrohre zu verlegen.

Kupfer-DSL-Technik hat ausgedient
Rund 1.700 Haushalte, 278 Unternehmen und Betriebe und 25 Schulen erhalten damit schrittweise Zugang zu leistungsfähiger Breitbandkommunikation auf Glasfaserbasis. Alle neuen Anschlüsse werden dabei von der Thüringer Netkom als Glasfaserverbindungen direkt in die Gebäude gelegt. Alte Kupfer/DSL-Technik kommt im Zuge dieses Erschließungsprojektes ausdrücklich nicht mehr zum Einsatz. Damit sind für alle Kunden - auch in den privaten Haushalten - Bandbreiten bis 1 Gigabit/s sicher verfügbar.

Landrat Hans-Peter Schmitz sagte zur Vertragsunterzeichnung: „Die Förderbescheide haben uns endlich diesen zukunftsweisenden Glasfaserausbau ermöglicht. 60 Prozent der Gesamtinvestition werden vom Bund gefördert, fast 40 Prozent kommen vom Land Thüringen, ein geringfügiger Betrag aus den Eigenmitteln der Kommunen. Mit Beschluss des Kreistages kann jetzt die Thüringer Netkom in unserem Auftrag auch die letzten „weißen Flecken“ bei der Versorgung mit schnellem Internet erschließen.“ Das Glasfasernetz wird in den Gebietskörperschaften Frankenblick, Goldisthal, Lauscha, Neuhaus am Rennweg, Schalkau, Sonneberg und Steinach ausgerollt.

Karsten Kluge, Geschäftsführer der Thüringer Netkom, sieht die Zuschlagserteilung als Bestätigung für die Leistungsfähigkeit seines Unternehmens:
„Die Thüringer Netkom konnte in den Ausschreibungen des Gesamtvorhabens zum umfassenden Ausbau des Glasfasernetzes im Landkreis Sonneberg mit einem stimmigen Angebot überzeugen. Trotz der Verzögerungen und Beeinträchtigungen durch Corona hat der Kreistag genau 12 Monate nach der finalen Angebotsabgabe den Zuschlag für dieses anspruchsvolle 20-Millionen-Vorhaben erteilt. Wir freuen uns sehr, dass wir als kommunales Unternehmen die Verantwortung für dieses Infrastrukturvorhaben übernehmen dürfen.“

Hintergrund Thüringer Netkom:
Die Thüringer Netkom GmbH ist der Telekommunikationsdienstleister der TEAG Thüringer Energie AG. Das Weimarer Unternehmen verfügt über ein hochmodernes Glasfasernetz von über 6.100 Kilometern Länge mit mehr als 200.000 Faserkilometern. Damit betreibt die Thüringer Netkom nach der Deutschen Telekom das zweitgrößte Festnetz in Thüringen. Genutzt wird dieses leistungsfähige Netz nicht nur zur Überwachung und Steuerung des Thüringer Strom- und Erdgasnetzes, sondern auch zur schnellen Datenübertragung – etwa für große Internet-Anbieter oder auch Thüringer Universitäten und Wirtschaftsunternehmen. Zudem ist das Unternehmen verstärkt im Privat- und Endkundenbereich aktiv, und bietet dort Breitbandanschlüsse mit bis zu 250 Mbit/Sekunde an.

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Martin Schreiber
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