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E-Truck laden mit einer Million Watt - TEAG Mobil erreicht am LOMO-Autohof Zella-Mehlis neuen Rekordwert bei Ladeleistung

Dienstag, 6. Oktober 2026

Die TEAG Mobil GmbH hat einen technischen Meilenstein beim Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur für Elektro-LKW erreicht – am LOMO-Autohof steht jetzt eine Spitzenladeleistung von einem Megawatt zur Verfügung. 

Erfurt. Der LOMO-Autohof Zella-Mehlis ist in Thüringen der „Rekordhalter“ für Ladeleistung bei E-Trucks. Auf dem Ladepark der TEAG Mobil GmbH wurden heute neue LKW-Ladepunkte mit einer Ladeleistung von maximal einem Megawatt eingeweiht. Der Megawatt-Ladepark auf dem LOMO-Autohof direkt an der A71 bei Zella-Mehlis ist damit der derzeit leistungsstärkste Ladepunkt für E-Trucker in Thüringen. Auch bundesweit stellt die Megawattleistung noch eine Ausnahme dar – nur sehr wenige Ladeparks können Elektrolastkraftwagen eine solch hohe Ladeleistung anbieten.

„Diese Ladeleistung ist derzeit die Spitze des Möglichen im Bereich der Elektro-LKW. Wichtigste Voraussetzung für eine Megawatt-Ladeinfrastruktur sind dabei leistungsfähige Stromnetz-Anschlusspunkte. Wir haben deshalb eine eigene Trafo-Station gebaut. Und es müssen die entsprechende Ladesäulen mit modernster Stecker- und Kabeltechnik zur Verfügung stehen“, so Benjamin Constantin, TEAG-Mobil-Geschäftsführer Technik. „Beides haben wir hier am LOMO-Autohof zusammen mit dem engagierten Betreiber und unseren technischen Partnern auf die Beine stellen können.“

Ladekabel mit Kühlung für stabile Megawattleistung

Die Ladetechnik muss für die sehr hohen Ladeleistung besonders konstruiert und ausgelegt sein. So sind die Ladekabel der Ein-Megawatt-Ladesäulen bspw. mit einer Kühlung versehen. Der Spezialhersteller Alpitronic hat das Ladesystem HYC1000 speziell für diese hohen Ladeleistungen für den Einsatz im Schwerlastverkehr entwickelt, das System ist erst seit 2026 auf dem Markt verfügbar. Der neue MCS-Ladestecker, speziell für E-LKW, wurde erstmals durch die TEAG Mobil GmbH verbaut. Im ersten Bauabschnitt stehen für zwei Stellplätze ein Megawatt Ladeleistung und für vier Stellplätze 400 Kilowatt Ladeleistung zur Verfügung. In einem zweiten Bauabschnitt soll die Zahl der Ladesäulen nochmals erhöht werden. Im Endausbau können dann sieben E-LKW gleichzeitig laden.

LOMO-Standort mit besten Voraussetzungen für Schwerlastverkehr und Logistiker

Mit einer Fläche von anderthalb Hektar bietet der LOMO-Autohof Zella-Mehlis Stellplätze für maximal 85 LKW. Die großflächige Ausdehnung ermöglichte es, den E-LKW-Ladepark so anzulegen, dass die Strom-LKW ohne Abkoppeln des Trailers aufladen können. Für die Trucker gibt es zudem moderne Aufenthalts- und Sanitärbereiche, Übernachtungen sind auch möglich. Weiterhin befinden sich in direkter Nähe technische Service- und Werkstattunternehmen für Nutzfahrzeuge. Damit ist der LOMO-Autohof Zella-Mehlis einer der modernsten und innovativsten Rast- und Serviceplätze für den deutschland- und europaweiten Schwerlastverkehr.  

TEAG Mobil plant weitere E-LKW-Ladeplätze in Thüringen

Der Ladepark Zella-Mehlis ist der aktuell leistungsfähigste „Baustein“ im Ladenetz für Schwerlastverkehr der TEAG Mobil GmbH. Im vorigen Jahr war bereits an der Autobahn A9 bei Schleiz ein Ladepark mit Ladeleistungen bis max. 400 kW in Betrieb genommen worden. „Wir werden in Zusammenarbeit mit der Thüringer Logistik-Branche einen wesentlichen Teil des LKW-Ladebedarfs bis 2029 durch eigene Investitionen in Thüringen abdecken. An den zentralen Verkehrsachsen Thüringens planen wir deshalb für vier weitere Ladeparks“, so Denis Schuldig, TEAG-Mobil-Geschäftsführer Vertrieb. So soll schon im kommenden Jahr 2027 der TEAG Mobil-Ladepark im nordthüringischen Werther entstehen – für 2028 ist ein Ladepark für E-LKW der TEAG Mobil an der Autobahn A 4 bei Eisenach vorgesehen. Danach folgen Standorte in Erfurt und bei Schleiz.

Hintergrund TEAG Mobil

Die TEAG Mobil GmbH mit Sitz in Erfurt ist ein 100%iges Tochterunternehmen der kommunalen TEAG Thüringer Energie AG. Seit über zehn Jahren entwickelt, errichtet und betreibt die TEAG Mobil öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge vorrangig in Thüringen – aber auch in angrenzenden Bundesländern. So betreibt das Unternehmen derzeit fast 1.300 öffentliche Ladepunkte an fast 400 Standorten deutschlandweit – über 70% davon sind Schnellladepunkte bzw. LKW-Ladepunkte. Ein Fokus des Unternehmens liegt dabei an Ladestandorten für Supermärkte und Einkaufszentren – rund 180 Standorte wurden dafür bereits erschlossen.

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