Sonderausstellung macht Geschichte erfahrbar
Paul-Philipp Braun/TEAG
Im August 2026 war in dem alten Backsteingebäude vier Wochen lang die Imaginata-Sonderausstellung „Was geschah im Umspannwerk?“ zu sehen gewesen. Fachlich begleitet wurde sie vom Arbeitskreis „Stromgeschichte Thüringens“ der TEAG. Die Ausstellung erzählte die Geschichte eines der wichtigsten Umspannwerke Thüringens und seiner Bedeutung für die landesweite und Jenaer Stromversorgung.
Der Arbeitskreis „Stromgeschichte Thüringens“ der TEAG informierte in einem Erzählcafé zum Umspannwerk und zur Elektrifizierung Thüringens, reicherte die Ausstellung mit historischem Archivmaterial an und trug damit zu einer lebendigen Erinnerungskultur bei, so Matthias Wenzel.
Interaktive Exponate, Vorführexperimente sowie Tafeln mit Texten und Grafiken erläuterten, welche Aufgabe das Umspannwerk hatte, warum 1926 gerade in Jena-Nord eines gebaut worden war und wie Strom heute und in Zukunft erzeugt wird. Besucherinnen und Besucher hatten die Möglichkeit, Bauteile des Umspannwerks wie Isolatoren aus Keramik und Schaltpulte aus der einstigen Messwarte aus der Nähe zu begutachten.
Die Ausstellung sei bewusst interaktiv gestaltet worden, so Maik Sterzing, Vereinsvorstand der Imaginata. Er freute sich bei der Finissage Ende August 2026 über die gute Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis „Stromgeschichte Thüringens“ der TEAG und über die gelungene Umsetzung. Gemeinsam habe man eine Ausstellung „zum Anfassen" realisiert.