Schulleiter Peter Ewert steht vor einer Klasse und unterrichtet.
Jan Kobel/TEAG

Bestnoten für Breitband

Wie schafft man es, ein ganzes Berufsschulzentrum mit schnellem DSL zu versorgen? Und wozu braucht eine Schule überhaupt einen schnellen Internet-Zugang?

Etwa ein halbes Dutzend Schüler der 11. Klasse sitzt im Computerkabinett der beruflichen Schulen des Unstrut-Hainich-Kreises in Mühlhausen. Vorne steht Schulleiter Peter Ewert, der selbst das Fach „Berufliche Informatik“ unterrichtet. Im aktuellen Kurs des Berufsgymnasiums geht es neben PC-Grundlagen um den richtigen Umgang mit Office-Anwendungen – die Ansprüche steigern sich in den kommenden Jahren bis hin zu Datenbankprogrammierung und dem Umgang mit der Programmiersprache „Delphi“.

Digitale Datenflut

„Aus keinem der vielen unterschiedlichen Berufe, die wir unterrichten, ist der Umgang mit PC und Internet noch wegzudenken – vom Koch über den Erzieher bis zum Kraftfahrer“, erklärt Peter Ewert nach der Stunde. Ob zur Recherche, zur Kommunikation im Unternehmen, mit Drittanbietern und Kunden oder für umfangreiche Software-Angebote aus der Cloud: Berufe sind heute so digital wie nie zuvor – und so muss auch die Ausbildung zwingend ständig auf dem aktuellsten Stand bleiben. Dass bei 2.400 Schülern, 170 Lehrern, rund 400 Computern und einer ständig steigenden Zahl an Smartphones und Tablets große Datenmengen Zustandekommen, liegt auf der Hand. Nicht nur, dass digitale „Whiteboards“ und Beamer zunehmend die herkömmliche Kreidetafel ersetzen: Sogar Prüfungen werden in Zukunft – vor allem im Wirtschaftsbereich – teils online absolviert. Bis vor Kurzem bildete eine 20-Mbit-Leitung die Verbindung der Schule ins Internet.

„Wir hatten mit großen Verzögerungen zu kämpfen, die Bandbreite war einfach viel zu gering“, erinnert sich Peter Ewert.

Neben den digitalen Unterrichtsmaterialien müssen auch Verwaltungsdaten, Software-Updates und vieles andere übertragen werden. Die Internetverbindung war immer der Flaschenhals, der einen reibungslosen Ablauf erschwerte.

– Peter Ewert

Seit im Januar 2017 die Thüringer Netkom nach einer Ausschreibung die neue Glasfaseranbindung fertiggestellt hat, ist die Schule auf der Datenautobahn wieder auf der Überholspur: „Aktuell verfügt die Schule über eine Bandbreite von 100 Mbit/s“, erklärt Sylvio Kühn, Account Manager für Geschäftskunden bei der Thüringer Netkom. Da die synchrone Standleitung direkt mit dem Internet-Backbone (dem zentralen Hauptnetz der Datenautobahn) verbunden ist, können sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeiten erreicht werden. Bis zu 10 Gbit/s sind dann möglich. Auf dieser Grundlage soll in den kommenden Jahren ein WLAN-Netz entstehen, das auch Schüler nutzen können. Im Sprachunterricht sind Videokonferenzen mit Klassen in anderen Ländern geplant, in denen die Schüler unterschiedlicher Nationen sogar in Partnerarbeit zusammenarbeiten können. Auch für Berufe, wie dem Kaufmann E-Commerce, wäre die Schule dann gerüstet – mangels entsprechender Ausbildungsberufe in Nordthüringen ist das aber noch Zukunftsmusik.

Schulleiter Peter Ewert im Gespräch mit Netkom-Mitarbeiter Sylvio Kühn.
TEAG

Schulleiter Peter Ewert (li.) und Netkom-Mitarbeiter Sylvio Kühn (re.) im Gespräch.

Breitband-Kabel im Querschnitt
FactoryTh / iStockphoto

Direkter Draht zum Anbieter

Die Zusammenarbeit mit der Thüringer Netkom hat für den Schulleiter – neben der effektiven Planung und Umsetzung – einen weiteren wichtigen Pluspunkt:

Für unseren täglichen Ablauf ist es am wichtigsten, dass es immer einen Ansprechpartner gibt, an den wir uns bei Fragen oder Problemen persönlich wenden können. Jetzt haben wir bei Fragen innerhalb von Minuten eine Antwort, das ist für uns entscheidend.

– Peter Ewert

Gerade bei den großen Konzernen werde vieles über Callcenter abgewickelt. Zudem sei es ein gutes Gefühl, zu wissen, dass das Unternehmen lokal vor Ort sei – für Peter Ewert auch eine Frage des Vertrauens. „Die Rückmeldung, dass die Kunden die persönliche Nähe zu schätzen wissen, bekommen wir sehr häufig“, bestätigt Sylvio Kühn.

Viele Nutzer berichteten von schlechten Erfahrungen mit langen Antwortzeiten bei Großkonzernen. Doch der DSL-Anschluss der Netkom ist nicht nur für Schulen oder Unternehmen relevant. Eine gelegentliche Rückfrage beim lokalen Anbieter kann sich lohnen. Da der Ausbau ständig vorangeht, werden immer neue Gebiete mit modernen Glasfaserkabeln erschlossen – und wo einmal Kabel liegen, sind schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten meist kein Problem.

Thüringer Netkom

Die Thüringer Netkom ist eine Telekommunikationstochter der TEAG. Aktuell verfügt das Weimarer Unternehmen über ein Glasfasernetz von über 5.500 Kilometern Länge. Allein in Mühlhausen, das aktuell über das leistungsfähigste Glasfasernetz in Nordthüringen verfügt, kamen beim Ausbau 2016 insgesamt 40 Kilometer Glasfaserkabel in die Erde.

Rund 18.000 Haushalte verfügen dort nun über schnelle Breitbandanschlüsse. Federführend bei der Umsetzung waren die Stadtwerke Mühlhausen in Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Thüringer Netkom.

Interesse?

Haben Sie Interesse an einem schnellen Internetzugang? Die Thüringer Netkom berät Sie gerne!

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