Mit dem Geruch vom Trafoöl die TEAG-Karriere gestartet
Als Matthias Pfütsch seine Ausbildung zum Elektromonteur begann, war die Energiewelt eine andere. Sein erster Einsatzort: Eisfeld damaliger Meisterbereich Hildburghausen. Was ihm bis heute im Gedächtnis geblieben ist, ist ausgerechnet ein Geruch. „Der Geruch vom Trafoöl in der Trafostation, das hat mich sofort fasziniert“, erzählt er. Was sich hinter Trafostationen und Umspannwerken verbirgt, war für ihn eine Welt für sich, und genau diese Neugier, wie Energie eigentlich verteilt wird, hat ihn nie wieder losgelassen.
Nach der Ausbildung und dem Grundwehrdienst absolvierte Pfütsch sein Ingenieursstudium Elektroenergieanlagen und arbeitete zunächst im Netz, als Ingenieur für Störungsbearbeitung. Mit der Wende kam die Energieberatung als neues Arbeitsfeld dazu, mit dem Unbundling rund um die 2010er-Jahre der nächste Einschnitt: Matthias Pfütsch wechselte vom Netz in den Vertrieb und betreute fortan Handwerksbetriebe, verbunden mit einem Ortswechsel von Meiningen nach Erfurt. Zwei Stunden Fahrtzeit, jeden Tag. „Wir hatten Fahrgemeinschaften mit den Kollegen und haben uns daran gewöhnt“, sagt er. Mit dem Ausbau der Autobahn A71/A73 habe sich die Fahrtzeit später fast halbiert, heute arbeitet er oft im Homeoffice. „Diese flexible Arbeitszeitregelung ist in meinem Alltag wirklich Gold wert – bringt zusätzliche Lebenszeit und Umweltentlastung zugleich.“
Was ihn all die Jahre bei der TEAG gehalten hat? „Die vielen neuen Herausforderungen im Energiealltag haben mich immer motiviert, mit dabei sein zu dürfen, wenn es mal wieder Neuheiten zu bewältigen gab, für die es keine fertigen Rezepte gab“, sagt er. Die TEAG habe ihm dabei immer wieder neue Türen geöffnet, als sicherer Arbeitgeber in einer Branche, die ihn bis heute fasziniert.