Bild: Frau setzt eine Energiesparlampe ein - Thüringer Energie hat jede Menge Tipps für Sie, wie Sie Ihre Energiekosten senken und damit die Umwelt entlasten können.

EnergieSparen

Mit Thüringer Energie problemlos Energie und Kosten sparen

Sie wollen Ihren Stromverbrauch senken und Ihre Heizkosten besser in den Griff bekommen? Thüringer Energie hat jede Menge Tipps für Sie, wie Sie Ihre Energiekosten senken und damit die Umwelt entlasten können.

  • Technik & Beleuchtung

    • Der Stand-by-Modus von Musik-, TV-Geräten sowie Druckern, Scannern oder Spielekonsolen verbraucht unnötig Energie. Schaltbare Steckerleisten sorgen hier für Abhilfe.
    • Mit zunehmender Bildschirmdiagonale verbrauchen TV-Geräte mehr Strom. Sparsamer sind LED-beleuchtete Flachbildschirme.
    • Energiesparlampen und ganz besonders LED-Beleuchtung helfen die Stromrechnung zu senken. Es gibt Lampen mit verschiedenen Fassungen und Formen, die auch für eine angenehme Atmosphäre sorgen.
    • Die Lichtmenge in Lumen (Lm) ist die neue Orientierungshilfe für Lampen. Eine Lichtmenge von etwa 700 Lm wird erzeugt von:
      - einer 60 W Glühlampe,
      - einer 12 W Energiesparlampe,
      - einer 9 W LED-Lampe.
    • Bewegungsmelder z.B. für Flurlichter schalten die Beleuchtung nur ein, wenn sie tatsächlich benötigt wird.
    • Im Außenbereich sind Solarleuchten eine Option.
  • Garten & Terrasse

    • Außensteckdosen sollten auf jeden Fall von innen abschaltbar sein, damit sich unerwünschte Gäste nicht bedienen können.
    • Sicherheitshinweis: Der Außenbereich sollte über einen extra Stromkreis versorgt werden, der mit einem Fehlerstromschutzschalter gesichert ist. Stromladesäulen, die über erdverlegte Kabel versorgt werden, helfen außerdem, elektrische Gartengeräte ohne lange Kabel zu betreiben.
    • Für kleine Ausbesserungsarbeiten an der Hecke oder Pflanzen eine mechanische Schere verwenden.
    • Dickere Äste mit der Handsäge schneiden, um die Heckenschere nicht unnötig zu belasten.
    • Mit einem stumpfen Scherenblatt oder einer stumpfen Kette sollte nicht gearbeitet werden. Das Schnittergebnis wird schlecht und dabei wird unnötig Energie verschwendet.
    • Keinen nassen Rasen mähen. Verklumpungen behindern das Messer beim Mähen.
    • Zügig mähen! Je schneller die Arbeit vollbracht ist, umso weniger Energie wird verbraucht.
    • Beim Kauf eines neuen Elektro- oder Benzinrasenmähers auf dessen Verbrauchswerte achten!
    • Achten Sie beim Kauf von Teichpumpen ebenfalls auf die Verbrauchswerte.
  • Heizen & Lüften

    • Heizkörper sollten möglichst frei stehen. So kann die Wärme ungehindert an den Raum abgeben werden.
    • Wenn es in der Heizung gluckert bzw. der Heizkörper nicht gleichmäßig warm wird, entlüften Sie Ihre Heizkörper.
    • Wählen Sie die optimale Temperatur für jeden Raum: 1 °C wärmer im Raum bewirkt einen 6 % höheren Energieverbrauch.
    • Senken Sie nachts die Raumtemperatur um 3 bis 5 °C ab. Lassen Sie den Raum aber nicht völlig auskühlen.
    • Geschlossene Roll- und Fensterläden aber auch Vorhänge halten Kälte und Zugluft aus Räumen fern und verhindern so ein schnelles Entweichen der Wärme.
    • Dichten Sie deshalb Fenster- und Türfugen ab. So sparen Sie Heizenergie.
    • Vorhänge, Verkleidungen und Möbel sollten die Heizung nicht verdecken.
    • Richtig lüften: die Fenster kurze Zeit weit öffnen. Dauerhaft gekippte Fenster lassen viel Wärme aus dem Raum, aber nur wenig Frischluft herein.
    • Als Richtwert gilt: Etwa alle zwei Stunden für fünf Minuten lüften. Dazu das Fenster weit öffnen und nach kurzer Zeit wieder ganz schließen.
    • Die Anschaffung programmierbarer Thermostatventile lohnt sich. Sie regeln die Temperatur flexibel und vollautomatisch nach Wunsch. Beispielsweise wird während der Arbeitszeit die Temperatur abgesenkt, am Abend bei Anwesenheit erhöht und in der Nacht automatisch wieder gesenkt.
    • Halten Sie die Türen von beheizten bzw. zu unbeheizten Räumen geschlossen.
  • Duschen & Baden

    • Duschen statt baden: Für ein Vollbad benötigen Sie viermal so viel Wasser wie für ein Duschbad.
    • Prüfen Sie Ihre Warmwassertemperatur im Speicher, 60 °C sind vollkommen ausreichend.
    • Beim Einstellen der gewünschten Temperatur geht viel Wasser ungenutzt verloren. Ein Einhebelmischer hilft beim Energiekosten und Wasser sparen.
    • Sammeln Sie, wenn Sie warmes Wasser brauchen, das kalte, das vorher fließt. Sie können es zum Beispiel zum Blumengießen nutzen.
    • Stellen Sie das Wasser in der Dusche ab, während Sie sich einseifen.
    • Auch beim Zähneputzen sollten Sie das Wasser abstellen.
    • Beim Duschen empfiehlt sich der Einsatz von Sparduschköpfen, Perlatoren oder Durchlaufbegrenzern. Sie teilen den Wasserstrahl oder mischen diesem Luft bei. Dabei erhöht sich der Wasserdruck - der Komfort bleibt gleich.
    • Lassen Sie tropfende Hähne sofort reparieren. Nur zehn Tropfen pro Minute ergeben monatlich 170 Liter verschwendetes Wasser.
    • Lassen Sie Ihren Warmwasserbereiter etwa alle zwei Jahre von einem Fachinstallateur warten.
  • Waschen & Trocknen

    • Waschen Sie erst, wenn die Maschine voll ist.
    • Vorwäsche ist nur bei sehr stark verschmutzten Textilien notwendig.
    • Normal verschmutzte Wäsche wird bereits bei niedrigen Temperaturen sauber: 40 statt 60, 30 statt 40 °C.
    • Bettwäsche und Handtücher müssen heutzutage nicht mehr gekocht werden (ein Waschgang mit 90 °C benötigt doppelt so viel Energie wie eine Wäsche bei 60 °C).
    • Regel Nummer eins für das Trocknen: Bevor Sie eine Waschmaschinenfüllung in den Trockner geben, immer gut schleudern!
    • Wählen Sie den richtigen Trocknungsgrad. Wäsche, die nur bügelfeucht sein muss, können Sie auch vorzeitig herausnehmen.
    • Säubern Sie nach jedem Trocknen den Luftfilter („Flusensieb“), sonst verlängern sich die Trocknungszeiten.
    • Mit einem Wärmepumpentrockner verbraucht man nur etwa die Hälfte an Energiekosten im Vergleich zu einem herkömmlichen Kondensationstrockner - umrüsten lohnt sich also!
  • Kochen & Backen

    • Wählen Sie den Durchmesser des Kochtopfs passend zur Größe der Kochstelle. Das gilt sowohl für eine Massekochplatte als auch für ein Glaskeramikkochfeld mit Strahlungsbeheizung.
    • Induktionskochfelder erwärmen schnell und sparsam direkt im Topfboden.
    • Kochgeschirr sollte einen ebenen Boden und einen gut schließenden Deckel haben. Schräg aufliegende Deckel lassen so viel Wärme entweichen, dass bis zu der dreifachen Menge an Strom verbraucht wird.
    • Nutzen Sie die Nachwärme der Kochzonen und Kochplatten. Beim Garen von Kartoffeln kann die Kochstelle etwa fünf bis zehn Minuten und beim Quellen von Reis etwa 20 Minuten vor Ende der Gardauer ausgeschaltet werden.
    • Garen mit dem Schnellkochtopf spart bis zu 30 % Strom.
    • Kochen Sie mit möglichst wenig Wasser.
    • Schnell und sparsam - nutzen Sie spezielle Kleingeräte: Wasserkocher, Kaffeemaschine und Mikrowelle erleichtern den Alltag und helfen sparen.
    • Nutzen Sie den Backofen nur zum Garen größerer Fleischstücke ab 1 kg. Für kleinere Portionen können Sie den Braten- oder Schnellkochtopf wählen.
    • Der Braten wird auch knusprig, wenn der Backofen etwa zehn Minuten vor Ende der Gardauer ausgeschaltet wird.
    • Gebäck, Braten und Aufläufe gelingen auch, wenn sie in den kalten Backofen eingesetzt werden: Das spart bis zu 20 % Energie. Vorheizen ist nur selten nötig (Herstellerangaben beachten).
    • Bietet Ihr Backofen Umluft/Heißluft, dann nutzen Sie diese Betriebsart, um auf mehreren Ebenen gleichzeitig, z.B. Plätzchen, zu backen. Das spart Energie und Zeit.
    • Halten Sie die Backofentür geschlossen und nutzen Sie die Nachwärme des Backofens.
  • Dunstabzugshaube

    • Wählen Sie ein energieeffizientes, leises Gerät.
    • Schalten Sie das Gerät erst zehn Minuten nach dem Kochen aus bzw. nutzen Sie die Nachlaufautomatik.
    • Der Filter der Dunstabzugshaube sollte, je nach System, regelmäßig gewechselt bzw. gereinigt werden.
    • Günstig: Metallfettfilter können im Geschirrspüler gereinigt werden.

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Die Produkte aus unserem TEAG EnergieShop helfen Ihnen dabei.

Lüften & Klimatisieren

Im Bereich des Hausbaus hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Durch besseres Dämmen und Dichten ist in den letzten Jahren der Heizenergiebedarf drastisch gesunken. Trotzdem geht in einem neuen Haus nach Niedrigenergiehausstandard genauso viel Energie durch das Lüften verloren wie in einem Haus Baujahr 1970.

Schimmelbildung vermeiden

Beim Baden, Duschen, Waschen, Kochen sowie durch Bewohner und Pflanzen wird Feuchtigkeit freigesetzt. Wird diese nicht durch Lüften abgeführt, kann es zu Feuchtproblemen, im Extremfall zu Schimmelbildung, kommen. Das kann passieren, wenn an relativ kalten Außenwänden der Taupunkt unterschritten wird und sich Kondensat bildet. In Verbindung mit dem Untergrund wie Leim und Tapete bildet die Feuchtigkeit einen idealen Nährboden für Schimmelpilze. Dagegen hilft nur ein ausreichender Luftwechsel. Das übernehmen Anlagen zur Kontrollierten Wohnungslüftung.

Bei Anlagen zur Kontrollierten Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung kommt neben der Vermeidung von Feuchtschäden der Aspekt der Energieeinsparung hinzu. Ein Wärmetauscher kann bis zu 90 Prozent der in der Abluft enthaltenen Wärme auf die Zugluft übertragen oder über eine Wärmepumpe zur Warmwasserbereitung nutzen.

Die Vorteile einer Kontrollierten Wohnungslüftung auf einen Blick

  • Vermeidung von Feuchtschäden
  • Wärmerückgewinnung und somit Reduzierung der Heizkosten
  • Verbesserung der Luftqualität durch Schadstoffabfuhr (Ausdünstungen neuer Einrichtungsgegenstände, verbrauchte Atemluft, Tabakrauch)
  • Einbruchsicherheit bei Abwesenheit
  • Kein zeitaufwändiges Entfernen der Blumentöpfe von der Fensterbank beim Lüften
  • Aufheizzeit des Raumes nach dem herkömmlichen Stoßlüften entfällt

StromMessgerät - Ihr Stromverbrauch im Überblick

Leihen Sie sich bei Thüringer Energie einfach zu bedienende Strommessgeräte aus und ermitteln Sie so den Stromverbrauch Ihrer Haushaltsgeräte. Beim Vergleich der Verbrauchsdaten sehen Sie, welche Ihrer Haushaltsgeräte schon jetzt effizient arbeiten. Oder ob die Anschaffung eines Neugerätes wirtschaftlich sinnvoll ist, um langfristig den Geldbeutel zu schonen und Energie zu sparen.

StromMessgeräte können Sie in unserem ServiceCenter kostenlos anfordern.

Kontakt

Foto: ServiceCenter
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Wir leihen Ihnen kostenlos ein Strommessgerät.

Tel.: 03641 8171111

E-Mail: kundenservice@teag.de

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