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Häufige Fragen

Viele Antworten auf Ihre Fragen zum Thema Elektromobilität

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Elektroauto

  • Welche Vorteile bietet der Umstieg auf ein Elektroauto?

    Die rasante Weiterentwicklung der Elektroautos hinsichtlich Speichertechnik, Reichweite und Fahrleistung lässt einen wirtschaftlichen Vergleich zu konventionellen Autos zu. In vielen Anwendungsfällen fährt ein Elektrofahrzeug bereits effizienter und billiger als beispielsweise ein Benziner. Zudem kann man Elektroautos komfortabel in der heimischen Garage laden. Auch die Verbrauchs- und Wartungskosten sind niedriger als bei konventionellen Fahrzeugen.

  • Gibt es eine Förderung, wenn ich mir ein Elektroauto oder einen Plug-In-Hybrid-Auto kaufe?

    Ja. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat eine Förderung in Form eines nicht rückzahlbaren Umweltbonus aufgelegt. Dieser beträgt für ein reines Batterieelektrofahrzeug oder ein Brennstoffzellenfahrzeug 4.000 Euro, für ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (Plug-In Hybrid) 3.000 Euro. Der Umweltbonus wird zur einen Hälfte durch die Automobilhersteller und zur anderen Hälfte durch einen Bundeszuschuss gewährt.

    Die Förderbedingungen können in der Richtlinie zur Förderung des Absatzes von elektrisch betriebenen Fahrzeugen (Umweltbonus) nachgelesen werden.

  • Was kosten 100 km im Elektroauto?

    Das hängt davon ab, welchen Verbrauch ihr Fahrzeug hat und mit welchem Tarif Sie laden. Beispielsweise zahlen Sie bei einem Elektroauto mit einem Stromverbrauch von 14,6 kWh für 100 km € 4,10 (z.B. TEAG-Tarif ThüringenStrom.natur).

  • Wie lange erhält man Garantie auf die Batterie?

    Die meisten Autohersteller garantieren eine Lebenszeit von 8 Jahren für die Batterie. Zudem bieten einige Hersteller ein Mietmodell für die Autobatterie an. In diesen Fällen profitieren Sie von einer Austauschmöglichkeit des Akkus bei Defekten und der Einführung von neuen Batterie-Generationen.

  • Wo finde ich den passenden Anbieter für ein neues Elektroauto?

    Das Angebot an Elektroautos wächst kontinuierlich an. Immer mehr Hersteller bieten Plug-in-Hybride und rein elektrisch betriebene Fahrzeuge in ihrem Produktportfolio an. Die TEAG gibt Ihnen gerne einen Überblick zu den aktuellen Elektroautos.

  • Wie weit fährt ein Elektroauto und welche Faktoren beeinflussen die elektrische Reichweite?

    Die Reichweite eines Elektroautos hängt maßgeblich von der Batteriekapazität und dem Fahrverhalten ab. Aber auch die Umgebungs- und Witterungsbedingungen, die Fahrzeugkonfiguration sowie Alter und Zustand der Batterie beeinflussen die Fahrtstrecke. In der unten stehenden Tabelle finden Sie einige ausgewählte Fahrzeug-Beispiele:

    Fahrzeugtyp Reichweite elektrisch (NEFZ)
    BMW i3 (eDrive) 60 Ah 190 km
    BMW i3 (eDrive) 94 Ah 200 km
    BMW i8 (Hybrid) 37 km
    Tesla Model X P100 D 542 km
    VW e-Golf 190 km
    VW e-Up 160 km
    Ford Focus Electric 162 km
    Mitsubishi I-miev 160 km
    Nissan Leaf 250 km
    Citroen C-Zero 100 - 120 km
    B-Klasse Sports Tourer B250e 200 km
    Smart fortwo electric drive 145 km
    Renault Kangoo 170 km
    Renault Twizy 100 km
    Renault Zoe Z.E. 40 400 km

     

    Durch Rekuperation kann die Reichweite des Elektroautos verlängert werden. Unter Rekuperation versteht man die Rückgewinnung von Energie. Sobald der Fahrer während der Fahrt das „Gaspedal“ löst, funktioniert der Elektromotor wie ein Dynamo und speichert die gewonnene Energie in der Batterie, was die Reichweite des Fahrzeugs erhöht. Besonders im städtischen Einsatz lässt sich durch die häufigen Stop-and-Go-Phasen auf diese Weise die Reichweite erhöhen.

  • Wo finde ich weiterführende Informationen rund um die Elektromobilität?

    Umfassende Informationen zur Elektromobilität finden Sie beispielsweise auf der Website www.goingelectric.de

Laden Allgemein

  • Wie lade ich ein Elektroauto?

    Beim Aufladen eines Elektroautos stehen grundsätzlich drei Möglichkeiten zur Verfügung. Empfehlenswert ist das Laden mittels einer Ladebox mit bis zu 11 kW. Zum anderen können Sie Ladesäulen im halb-/öffentlichen Raum nutzen. Diese laden im Vergleich zur Heimlösung meist schneller. Öffentliche Ladesäulen finden Sie z.B. unter www.ladenetz.de, www.lemnet.org oder www.goingelectric.de.
    Im halböffentlichen Bereich, beispielsweise an Hotels, Gaststätten oder Ihrem Arbeitsplatz wird das Laden teilweise als kostenfreier Service angeboten.
    In Ausnahmefällen ist das Laden an einer abgesicherten Haushaltssteckdose möglich.

  • Wie lange dauert ein Ladevorgang?

    Die Dauer des Ladevorgangs wird von der Batteriekapazität Ihres Elektroautos, der Leistungsfähigkeit der Ladestation und dem Ladezustand der Batterie bestimmt.
    Ein Elektroauto mit einer Batteriekapazität von 22 kWh kann Zuhause mit einer Ladebox der TEAG (11 kW) in ca. 2 bis 2,5 h voll aufgeladen werden. An einer Schnellladestation ist der Ladevorgang bereits nach der ersten halben Stunde erledigt.
    Einen groben Richtwert zur Ladedauer erhalten Sie indem Sie die Batteriekapazität Ihres Elektroautos durch die Ladeleistung der Ladesäule teilen.
    Der Ladezustand der Batterie hat ebenfalls Auswirkungen auf die Ladedauer. Der Ladeprozess verlangsamt sich in der Regel, wenn die Batterie zu ca. 80% geladen ist. Das Batteriemanagementsystem passt den Ladestrom und die -spannung zur Schonung der Technik an. Dies dient der Langlebigkeit und der Leistungsfähigkeit der Batterie.

  • Welche Steckertypen zum Aufladen eines Elektroautos sind am Markt gängig?
    Bild: Welche Steckertypen  zum Aufladen eines Elektroautos sind am Markt gängig?

    Schuko-Steckdose:
    Die typische Haushaltssteckdose kann in Verbindung mit einem Mode 2-Ladekabel zum Aufladen von Elektroautos genutzt werden. Bei entsprechender Absicherung wird eine Ladeleistung von bis zu 3,7 kW erreicht. Ohne eine hinreichende Überprüfung empfiehlt sich eine Ladeleistung von 2,3 kW. Da die normalen Haushaltssteckdosen allerdings für derartige Dauerbelastungen nicht ausgelegt sind, sollte eine solche Aufladung nur im Notfall erfolgen.

    Bild: Typ 1-Stecker

    Typ 1-Stecker:
    Der Typ 1-Stecker wird hauptsächlich von Automodellen aus dem asiatischen Raum genutzt und ist in Europa seltener anzutreffen. Der einphasige Stecker hat eine Ladeleistung von 7,4 kW.

    Bild: Typ 2-Stecker

    Typ 2-Stecker:
    Der Typ 2-Stecker ist die am weitesten verbreitete Steckervariante in Europa und wird von der EU-Kommission als einheitlicher Standard empfohlen. Im privaten Bereich sind Ladeleistungen von bis 22 kW üblich während öffentliche Ladesäulen bis zu 43 kW bieten. Mithilfe des Typ 2-Steckers kann das Elektroauto an den meisten öffentlichen Ladesäulen in Verbindung mit einem Mode 3-Kabel aufgeladen werden.

    Bild: Combined Charging System (CCS-Stecker)

    Combined Charging System (CCS-Stecker):
    Der CCS-Stecker stellt eine Erweiterung des Typ 2 Steckers dar. Die zwei zusätzlichen Leistungskontakte im unteren Bereich des Steckers ermöglichen eine Schnellladefunktion für AC- und DC-Laden (Gleich- und Wechselstromladen). Die Ladeleistungen liegen im Durchschnitt bei etwa 50 kW, das System ist theoretisch aber für Leistungen bis zu 170 kW ausgelegt.

    Bild: CHAdeMO-Stecker

    CHAdeMO-Stecker:
    Das Schnelladesystem CHAdeMO bildet eine Alternative zum CCS-System und ermöglicht eine Ladeleistung von bis zu 100 kW. Eine Reihe von Fahrzeugherstellern stellt eine Kompatibilität mit dem in Japan entwickelten System sicher.

  • Welche Ladekabeltypen gibt es?

    Bei der Nutzung von Ladekabeln für die Aufladung eines Elektroautos unterscheidet man zwischen zwei Arten. Das Mode 2-Ladekabel eignet sich für den Anschluss zwischen dem Elektroauto und einer normalen Haushaltssteckdose.

    Die zweite Art bildet das Mode 3-Ladekabel. Durch den verbauten Typ 1 oder Typ 2 Stecker eignet es sich für den Anschluss zwischen Elektroauto und Ladebox/Ladesäule. Das Mode 3-Ladekabel lässt dabei um ein Vielfaches höhere Ladeleistungen zu.

Laden Zuhause

  • Wie kann ich mein Elektroauto Zuhause laden?

    Empfehlenswert ist das Laden mittels einer Ladebox der TEAG. Diese haben eine Leistung von 11 kW und ein bereits integriertes Mode 3-Ladekabel. Sie können, je nach Ihren Bedürfnissen, zwischen verschiedenen Ausstattungsvarianten wählen. Zudem bietet die TEAG aktuell mehrere Aktionen rund um die Ladeboxen an, z.B. kostenfreie Ladebox bei Abschluss eines Stromliefervertrages.

    In Ausnahmefällen können Sie Ihr Elektroauto an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose laden. Dazu ist aber eine entsprechende Absicherung notwendig.

  • Welche technischen Voraussetzungen muss ich Zuhause haben, um eine Ladebox anschließen lassen zu können?

    Ein Elektroinstallateur prüft vor Ort, welcher Aufwand für die Installation der Ladebox entsteht. Bei der Installation einer Ladebox sind verschiedene Sicherheitskriterien zu beachten. Die TEAG bietet einen Installationsservice inklusive der technischen Prüfung an.

  • Kann ich Zuhause auch meinen selbstproduzierten „Sonnenstrom“ tanken?

    Ja, bestimmte Ladeboxen bieten eine solche Option an. Beispielsweise ermöglicht die TEAG Ladebox Amtron Xtra 11 C2 mit der Home-Energy-Manager-Funktion, Ihrer Solaranlage mitzuteilen, wie viel Energie in welcher Zeit geladen werden soll. Somit können Ihre Energiekosten gesenkt oder Ihr Eigenbedarf optimiert werden.

Laden (Halb-)Öffentlich

  • Wie schalte ich eine Ladesäule frei, um mein Fahrzeug zu laden?

    RFID Karte:
    Eine RFID-Karte ist eine Ladekarte zur vereinfachten Abrechnung des geladenen Stroms. Sie funktioniert im entsprechenden Ladeverbund sowie über eine sogenannte Roaming-Option auch bei anderen Anbietern. Die Anwendung ist denkbar einfach. Die Karte muss lediglich an die gekennzeichnete Fläche der Ladesäule gehalten werden. Daraufhin wird die Ladesäule freigeschaltet und der Ladevorgang beginnt. Die Abrechnung erfolgt dabei automatisch.

    Website/App:
    Die Nutzung von Websites oder Apps vereinfacht den Ladevorgang. Der Kunde kann online die Ladesäulen freischalten und die Abrechnung nachvollziehen. Zusätzlich bieten die Applikationen nützliche Hilfestellung etwa bei der Suche nach freien Ladestationen oder dem Vergleich von Ladepreisen.

    QR-Code:
    Ebenfalls eng mit der Nutzung von Smartphones verbunden ist der Einsatz von QR-Codes. Im Bereich der Ladeinfrastruktur bieten QR-Codes die Möglichkeit, spontan und ohne Zugehörigkeit zum Ladeverbund das Elektroauto an öffentlichen Ladesäulen aufzuladen. Der QR-Code muss dazu einfach per Smartphone eingescannt werden. Der Nutzer gelangt zu einer Website, auf der alle notwendigen Informationen zum Laden des Fahrzeugs hinterlegt sind.

  • Wo finde ich die nächste öffentliche Ladesäule?

    Ladenetz.de vereint eine Vielzahl öffentlicher Ladesäulen, die deutschlandweit zur Verfügung stehen. Weitere hilfreiche Seiten sind www.lemnet.org oder www.goingelectric.de. Zugang zu den Ladesäulen erhalten Sie mit der Ladekarte, per Web-App oder mittels QR-Code.

  • Was ist Roaming und wie funktioniert es?

    Durch Kooperationen von verschiedenen Ladepunktbetreibern haben die Kunden Zugang zu einem großen Netz an Ladestationen. Dies funktioniert ähnlich wie bei Mobilfunkanbietern, wenn Sie sich im Ausland aufhalten. Der dortige Mobilfunkbetreiber rechnet Ihre Gespräche zu fest vereinbarten Konditionen mit Ihrem Mobilfunkanbieter ab. Analog erfolgen der Zugang und die Abrechnung bei kooperierenden Elektromobilitätsanbietern. Auf diese Weise können die Endkunden die Ladeinfrastruktur des eigenen Anbieters sowie der Roamingpartner nutzen. Der Anbieter von Ladekarten informiert darüber, welche Ladestationen genutzt werden können.

  • Wie verhalte ich mich, wenn die Ladesäule eine Störung meldet?

    Die Ladestationen werden über die Hotline von Ladenetz.de 24/7 betreut. Mit dem Ladeservice 24/7 erhalten Sie telefonische Hilfe bei Problemen an den Ladestationen.
    An der Service-Hotline stehen rund um die Uhr Ansprechpartner zur Verfügung, die anhand eines standardisierten Fragenkatalogs eine schnelle Problemanalyse durchführen und das Problem in den meisten Fällen direkt lösen.

  • Was kostet ein Ladevorgang an den TEAG-Ladesäulen?

    Aktuell kann an den Stationen der TEAG noch kostenlos geladen werden. Zukünftig sind aber mengen- und zeittarifgesteuerte Preise geplant.

  • Wie kann man an den Stromladesäulen des Ladeverbundes tanken?

    Kunden der Energieversorger und Stadtwerke im Ladenetz-Verbund können direkt mit Ihrer Ladekarte die Ladestation freischalten.
    Zusätzlich werden die Karten der Kunden von Charge-Now (BMW), Charge&Fuel (VW und Audi), Charge-Card (Nissan), der DKV sowie Novofleet+Charge akzeptiert. Darüber hinaus ist es möglich, mittels Web-App die Station jederzeit freizuschalten. Dazu scannen Sie mit Ihrem Smartphone einfach den QR-Code ein und folgen den Anweisungen.

  • Ist der Strompreis zum Laden überall gleich?

    Nein, die Kalkulation des Strompreises obliegt dem jeweiligen Betreiber. Es ist durchaus möglich, dass an besonders gefragten Parkplätzen wie z.B. im Innenstadtbereich ein höheres Entgelt verlangt wird.

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