Energiesparen
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Tipps zum Energiesparen

Mit unseren Tipps sparen Sie Geld und schonen die Umwelt!

So können Sie Ihren Gas- und Stromverbrauch reduzieren

Die TEAG Thüringer Energie AG hat jede Menge Tipps für Sie, wie Sie Ihre Energiekosten senken und damit gleichzeitig die Umwelt entlasten.

Gasspartipps

Gasverbrauch
TEAG

Das größte Einsparpotenzial für Gas liegt beim Heizen. Das beginnt schon mit einer guten Dämmung Ihres Zuhauses und einer effizienten Heizung. Die TEAG bietet dafür passende Energiedienstleistungen an.

Aber auch kleinere Änderungen im Alltag können bereits große Einspareffekte bewirken. Wussten Sie zum Beispiel, dass Sie schon sechs Prozent Ihres Verbrauchs einsparen, wenn Sie die Raumtemperatur um ein Grad Celsius verringern?

  • Heizen

    • Thermostate an den Heizungen um eine Stufe zurückstellen (z.B. von Stufe 3 auf Stufe 2), damit sind bis zu 24 Prozent Energieeinsparungen möglich
    • falls nicht automatisch gesteuert, im Sommer die Heizung auf „Sommerbetrieb“ einstellen (wenn einstellbar), d.h. es findet nur die Warmwasserbereitung statt
    • Heizkörper sollten möglichst frei stehen. So kann die Wärme ungehindert an den Raum abgeben werden.
    • Wenn es in der Heizung gluckert bzw. der Heizkörper nicht gleichmäßig warm wird, entlüften Sie Ihre Heizkörper.
    • Senken Sie nachts die Raumtemperatur um 3 bis 5 Grad Celsius ab. Lassen Sie den Raum aber nicht völlig auskühlen.
    • Geschlossene Roll- und Fensterläden aber auch Vorhänge halten Kälte und Zugluft aus Räumen fern und verhindern so ein schnelles Entweichen der Wärme.
    • Dichten Sie deshalb Fenster- und Türfugen ab. So sparen Sie Heizenergie.
    • Vorhänge, Verkleidungen und Möbel sollten die Heizung nicht verdecken.
    • Richtig lüften: die Fenster kurze Zeit weit öffnen. Dauerhaft gekippte Fenster lassen viel Wärme aus dem Raum, aber nur wenig Frischluft herein.
    • Als Richtwert gilt: Etwa alle zwei Stunden für fünf Minuten lüften. Dazu das Fenster weit öffnen und nach kurzer Zeit wieder ganz schließen.
    • Die Anschaffung programmierbarer Thermostatventile lohnt sich. Sie regeln die Temperatur flexibel und vollautomatisch nach Wunsch. Beispielsweise wird während der Arbeitszeit die Temperatur abgesenkt, am Abend bei Anwesenheit erhöht und in der Nacht automatisch wieder gesenkt.
    • Halten Sie die Türen von beheizten bzw. zu unbeheizten Räumen geschlossen.
  • Warmwasserbereitung

    • Duschen statt baden: Für ein Vollbad benötigen Sie viermal so viel Wasser wie für ein Duschbad.
    • Prüfen Sie Ihre Warmwassertemperatur im Speicher, 60 Grad Celsius sind vollkommen ausreichend.
    • Beim Einstellen der gewünschten Temperatur geht viel Wasser ungenutzt verloren. Ein Einhebelmischer hilft beim Energiekosten und Wasser sparen.
    • Stellen Sie das Wasser in der Dusche ab, während Sie sich einseifen.
    • Auch beim Zähneputzen sollten Sie das Wasser abstellen.
    • Beim Duschen empfiehlt sich der Einsatz von Sparduschköpfen, Perlatoren oder Durchlaufbegrenzern. Sie teilen den Wasserstrahl oder mischen diesem Luft bei. Dabei erhöht sich der Wasserdruck - der Komfort bleibt gleich.
    • Lassen Sie tropfende Hähne sofort reparieren. Nur zehn Tropfen pro Minute ergeben monatlich 170 Liter verschwendetes Wasser.
    • Lassen Sie Ihren Warmwasserbereiter etwa alle zwei Jahre von einem Fachinstallateur warten.
    • Benutzen Sie die Waschmaschine erst, wenn die Maschine voll ist.
    • Vorwäsche ist nur bei sehr stark verschmutzten Textilien notwendig.
    • Normal verschmutzte Wäsche wird bereits bei niedrigen Temperaturen sauber: 40 statt 60, 30 statt 40 Grad Celsius.
    • Bettwäsche und Handtücher müssen heutzutage nicht mehr gekocht werden (ein Waschgang mit 90 Grad Celsius benötigt doppelt so viel Energie wie eine Wäsche bei 60 Grad Celsius).
    • Regel Nummer eins für das Trocknen: Bevor Sie eine Waschmaschinenfüllung in den Trockner geben, immer gut schleudern!
    • Wählen Sie den richtigen Trocknungsgrad. Wäsche, die nur bügelfeucht sein muss, können Sie auch vorzeitig herausnehmen.
    • Säubern Sie nach jedem Trocknen den Luftfilter („Flusensieb“), sonst verlängern sich die Trocknungszeiten.
    • Mit einem Wärmepumpentrockner verbraucht man nur etwa die Hälfte an Energiekosten im Vergleich zu einem herkömmlichen Kondensationstrockner - umrüsten lohnt sich also!
  • Kochen

    • Wählen Sie den Durchmesser des Kochtopfs passend zur Größe der Kochstelle.
    • Kochgeschirr sollte einen ebenen Boden und einen gut schließenden Deckel haben. Schräg aufliegende Deckel lassen so viel Wärme entweichen, dass bis zu der dreifachen Menge an Strom verbraucht wird.
    • Kochen Sie mit möglichst wenig Wasser.
    • Schnell und sparsam - nutzen Sie spezielle Kleingeräte: Wasserkocher, Kaffeemaschine und Mikrowelle erleichtern den Alltag und helfen sparen.

Stromspartipps

Stromverbrauch
TEAG

Grundlegend gilt: Stromsparen heißt auch Gassparen. Denn für die Stromproduktion werden in Deutschland auch Gaskraftwerke verwendet. Die intensivsten Stromverbraucher im Haushalt sind meist die großen Elektrogeräte wie Kühl- und Gefrierschrank, Herd oder Waschmaschine. Achten Sie daher am besten schon beim Kauf eines neuen Elektrogerätes auf die Energieeffizienz.

Darüber hinaus haben wir hier einige Tipps gesammelt, wie Sie auch im Alltag Ihren Stromverbrauch reduzieren können.

  • Kochen, Bügeln, Trocknen

    • Wählen Sie den Durchmesser des Kochtopfs passend zur Größe der Kochstelle.
    • Kochgeschirr sollte einen ebenen Boden und einen gut schließenden Deckel haben. Schräg aufliegende Deckel lassen so viel Wärme entweichen, dass bis zu der dreifachen Menge an Strom verbraucht wird.
    • Kochen Sie mit möglichst wenig Wasser.
    • Schnell und sparsam - nutzen Sie spezielle Kleingeräte: Wasserkocher, Kaffeemaschine und Mikrowelle erleichtern den Alltag und helfen sparen.
       
    • Induktionskochfelder erwärmen schnell und sparsam direkt im Topfboden.
    • Nutzen Sie die Nachwärme der Kochzonen und Kochplatten. Beim Garen von Kartoffeln kann die Kochstelle etwa fünf bis zehn Minuten und beim Quellen von Reis etwa 20 Minuten vor Ende der Gardauer ausgeschaltet werden.
    • Garen mit dem Schnellkochtopf spart bis zu 30 Prozent Strom.
    • Nutzen Sie den Backofen nur zum Garen größerer Fleischstücke ab 1 Kilogramm. Für kleinere Portionen können Sie den Braten- oder Schnellkochtopf wählen.
    • Der Braten wird auch knusprig, wenn der Backofen etwa zehn Minuten vor Ende der Gardauer ausgeschaltet wird.
    • Gebäck, Braten und Aufläufe gelingen auch, wenn sie in den kalten Backofen eingesetzt werden: Das spart bis zu 20 Prozent Energie. Vorheizen ist nur selten nötig (Herstellerangaben beachten).
    • Bietet Ihr Backofen Umluft/Heißluft, dann nutzen Sie diese Betriebsart, um auf mehreren Ebenen gleichzeitig, z.B. Plätzchen, zu backen. Das spart Energie und Zeit.
    • Halten Sie die Backofentür geschlossen und nutzen Sie die Nachwärme des Backofens.
    • Wählen Sie ein energieeffizientes, leises Gerät.
    • Schalten Sie das Gerät erst zehn Minuten nach dem Kochen aus bzw. nutzen Sie die Nachlaufautomatik.
    • Der Filter der Dunstabzugshaube sollte, je nach System, regelmäßig gewechselt bzw. gereinigt werden.
    • Günstig: Metallfettfilter können im Geschirrspüler gereinigt werden.
  • Kühl- und Gefriergeräte

    • Die Tür zum Gefrierschrank immer nur kurz öffnen.
    • Kühl- und Gefriergeräte regelmäßig Abtauen.
    • Gefrierschrank nicht neben Heizungen oder Herd positionieren, da diese Geräte Wärme abgeben.
    • Kühlschrank nicht zu kalt einstellen. 7 Grad Celsius reichen völlig aus.
  • Information und Kommunikation

    • Mit zunehmender Bildschirmdiagonale verbrauchen TV-Geräte mehr Strom. Sparsamer sind LED-beleuchtete Flachbildschirme.
    • Bei Geräten die Sie aktuell nicht verwenden, können Sie den Stecker ziehen
    • Mit abschaltbaren Steckdosenleisten können Sie die Geräte noch einfacher mit nur einem Knopfdruck ausschalten.
    • Der Stand-by-Modus von Musik-, TV-Geräten sowie Druckern, Scannern oder Spielekonsolen verbraucht unnötig Energie. Schaltbare Steckerleisten sorgen hier für Abhilfe.
  • Warmwasserbereitung inkl. Waschen

    • Waschen Sie erst, wenn die Maschine voll ist.
    • Vorwäsche ist nur bei sehr stark verschmutzten Textilien notwendig.
    • Normal verschmutzte Wäsche wird bereits bei niedrigen Temperaturen sauber: 40 statt 60, 30 statt 40 Grad Celsius.
    • Bettwäsche und Handtücher müssen heutzutage nicht mehr gekocht werden (ein Waschgang mit 90 Grad Celsius benötigt doppelt so viel Energie wie eine Wäsche bei 60 Grad Celsius).
    • Regel Nummer eins für das Trocknen: Bevor Sie eine Waschmaschinenfüllung in den Trockner geben, immer gut schleudern!
    • Wählen Sie den richtigen Trocknungsgrad. Wäsche, die nur bügelfeucht sein muss, können Sie auch vorzeitig herausnehmen.
    • Säubern Sie nach jedem Trocknen den Luftfilter (Flusensieb), sonst verlängern sich die Trocknungszeiten.
    • Mit einem Wärmepumpentrockner verbraucht man nur etwa die Hälfte an Energiekosten im Vergleich zu einem herkömmlichen Kondensationstrockner - umrüsten lohnt sich also!
  • Beleuchtung

    • Energiesparlampen und ganz besonders LED-Beleuchtung helfen die Stromrechnung zu senken. Es gibt Lampen mit verschiedenen Fassungen und Formen, die auch für eine angenehme Atmosphäre sorgen.
    • Die Lichtmenge in Lumen (Lm) ist die neue Orientierungshilfe für Lampen. Eine Lichtmenge von etwa 700 Lm wird erzeugt von:
      • einer 60 Watt Glühlampe,
      • einer 12 Watt Energiesparlampe,
      • einer 9 Watt LED-Lampe.
    • Bewegungsmelder z.B. für Flurlichter schalten die Beleuchtung nur ein, wenn sie tatsächlich benötigt wird.
    • Im Außenbereich sind Solarleuchten eine Option.
  • Heizung

    • Heizkörper sollten möglichst frei stehen. So kann die Wärme ungehindert an den Raum abgeben werden.
    • Wählen Sie die optimale Temperatur für jeden Raum: 1 Grad Celsius wärmer im Raum bewirkt einen 6 Prozent höheren Energieverbrauch.
    • Senken Sie nachts die Raumtemperatur um 3 bis 5 Grad Celsius ab. Lassen Sie den Raum aber nicht völlig auskühlen.
    • Geschlossene Roll- und Fensterläden aber auch Vorhänge halten Kälte und Zugluft aus Räumen fern und verhindern so ein schnelles Entweichen der Wärme.
    • Dichten Sie deshalb Fenster- und Türfugen ab. So sparen Sie Heizenergie.
    • Vorhänge, Verkleidungen und Möbel sollten die Heizung nicht verdecken.
    • Richtig lüften: die Fenster kurze Zeit weit öffnen. Dauerhaft gekippte Fenster lassen viel Wärme aus dem Raum, aber nur wenig Frischluft herein.
    • Als Richtwert gilt: Etwa alle zwei Stunden für fünf Minuten lüften. Dazu das Fenster weit öffnen und nach kurzer Zeit wieder ganz schließen.
    • Die Anschaffung programmierbarer Thermostatventile lohnt sich. Sie regeln die Temperatur flexibel und vollautomatisch nach Wunsch. Beispielsweise wird während der Arbeitszeit die Temperatur abgesenkt, am Abend bei Anwesenheit erhöht und in der Nacht automatisch wieder gesenkt.
    • Halten Sie die Türen von beheizten bzw. zu unbeheizten Räumen geschlossen.
  • Mechanische Haushaltsgeräte

    • Achten Sie beim Staubsaugen, darauf vorab schon alle Gegenstände aus dem Weg zu räumen.
    • Effektives Saugen ist auch mit niedriger Leistung möglich.

Die TEAG unterstützt die Initiative des Bundeswirtschafts- und Klimaschutzministerium (BMWK) zum Energiesparen. Auf der Kampagnenseite „80 Millionen gemeinsam für Energiesparen“ finden Sie weitere Informationen und Tipps.