Bild: IdeenMachenSchule - Beispielprojekte

Beispielprojekte

Sieben Beispielprojekte zeigen die Vielfalt der Ideen und Aktionen der Thüringer Schülerinnen und Schüler.

  • „Henfling-Gymnasium“ Meiningen: „Interaktives Orchester"

    Bild: Mit Pauken und Lichtsignal! Interaktives Orchester im „Henfling-Gymnasium“ Meiningen

    Für die Entwicklung eines interaktiven Orchesters machten die Fachschaften Musik und Physik im Henfling-Gymnasium Meiningen gemeinsame Sache und haben mit Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse eine einmalige elektrische Schaltanlage gebaut.

    Steckbrief

    Schule: „Henfling-Gymnasium“ Meiningen
    Ort: Meiningen
    Projekt: „Interaktives Orchester"
    Klassenstufe: 8

    Für die Entwicklung eines interaktiven Orchesters machten die Fachschaften Musik und Physik im Henfling-Gymnasium Meiningen gemeinsame Sache und haben mit Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse eine einmalige elektrische Schaltanlage gebaut. Per Knopfdruck ermöglicht die Anlage nicht nur das Hören, sondern auch das Erkennen eines aufgenommenen Instruments durch Lichtsignal. Anschaulich lernen Schülerinnen und Schüler auf diese Weise ein Orchester und seine Instrumente kennen.

    Das Gymnasium hat zum zweiten Mal bei IdeenMachenSchule teilgenommen und freute sich sehr über die Ehrung zum Leuchtturm und den Gewinn von 1.000 Euro. „Projekte wie diese sind ein Anreiz, um bei jungen Menschen das Interesse für die MINT-Fächer zu wecken. Denn oft, so unsere Erfahrung, fehlt bei den Mädchen und Jungen oft das Zutrauen in diese naturwissenschaftlichen Fächer“, beobachtet Olaf Petschauer, Studiendirektor Henfling-Gymnasium Meiningen immer wieder.

  • „Altstadtschule“ Kahla: „Hauen ist doof!“

    Bild: Gewaltprävention in der Altstadtschule Kahla

    Gemeinsam mit dem Verein „Konfliktkompetenz Thüringen e. V.“ aus Jena gestaltet die Altstadtschule Kahla verschiedene Projekttage zur Gewaltprävention. Ziel ist es, einen sogenannten „Friedenstisch“ fest im Schulalltag zu installieren.

     

    Steckbrief

    Schule: Staatliche Grundschule „Altstadtschule“ Kahla
    Ort: Kahla
    Projekt: „Hauen ist doof!“
    Klassenstufen: 1 bis 4

    Gemeinsam mit dem Verein Konfliktkompetenz Thüringen e. V. aus Jena gestaltet die Altstadtschule Kahla verschiedene Projekttage zur Gewaltprävention. Ziel ist es, einen sogenannten „Friedenstisch“ fest im Schulalltag zu installieren. Hierfür werden in einem ersten Schritt LehrerInnen und ErzieherInnen in einer Weiterbildung zu Grundlagen der Mediation, kollegialer Fallberatung und Handeln bei Mobbing geschult. Darüberhinaus umfasst das Projekt „Hauen ist doof!“ auch Workshops für Schülerinnen und Schüler sowie eine intensive Elternarbeit.
    „Es freut uns über IdeenMachenSchule finanzielle Mittel in Höhe von 1.000 Euro erhalten zu haben, so dass wir dieses komplexe Vorhaben im Mai 2017 starten konnten und mit Beginn des neuen Schuljahres fortführen können“, berichtet Dana Oertel, amtierende Schulleiterin der Altstadtschule Kahla zum Verlauf des Projekts.

  • Staatliche Grundschule „Laurentius-Schule-Gera-Aue“ Gebesee: „Mit Ben geht vieles leichter!“

    Bild: Tierunterstütztes Lernen in der „Laurentius-Schule-Gera-Aue“ Gebesee

    Seit Beginn des Schuljahres 2016/2017 erfreut Labradorrüde Ben die Herzen der Mädchen und Jungen in der Laurentius-Schule-Gera-Aue in Gebesee. Immer freitags besucht er mit seiner Besitzerin Alina Gräfenstein die Zweitklässler der Grundschule und begleitet sie in ihren Lernprozessen.

    Steckbrief

    Schule: „Laurentius-Schule-Gera-Aue“ Gebesee
    Ort: Gebesee
    Projekt: „Mit Ben geht vieles leichter!“
    Klassenstufe: 2

    Seit Beginn des Schuljahres 2016/2017 erfreut Labradorrüde Ben die Herzen der Mädchen und Jungen in der „Laurentius-Schule-Gera-Aue“ in Gebesee. Immer freitags besucht er mit seiner Besitzerin Alina Gräfenstein die Zweitklässler der Grundschule und begleitet sie in ihren Lernprozessen. Mit seinem ausgeglichenen Wesen fördert der sensible Vierbeiner das achtsame Miteinander der Schüler, ist Freund und stiller Zuhörer. In der hundeunterstützten Pädagogik werden besonders Kinder mit Förderschwerpunkt „soziale und emotionale Entwicklung“, aber auch ängstliche und wenig selbstbewusste Kinder in ihrer Entwicklung gestärkt.

    „Wir hoffen Ben langfristig und regelmäßig in unseren Schulalltag integrieren zu können. Schon jetzt ist er ein wichtiger Teil unseres schulischen Miteinanders. Unsere Kinder und auch wir, als Lehrerteam, möchten Ben nicht mehr missen“, betont Annett Roßler, Projektleiterin und Lehrerin an der Laurentiusschule.

  • Gymnasium „St. Josef“ Dingelstädt: „Eichsfelder schreiben für Eichsfelder“

    Bild: Aus kreativer Feder! Schreibwerkstatt im „St. Josef“ Gymnasium Dingelstädt

    Aus der Feder von sieben Schülerinnen der Klassenstufen 9 bis 12 des „St.-Josef-Gymnasiums“ in Dingelstädt entstand in einer Schreibwerkstatt der Kurzkrimi „Pinke Haare, blaue Flecke“. Durchgeführt und angeleitet wurde der Kreativ-Workshop von der Schriftstellerin Astrid Seehaus, die die Kriminalgeschichte der Mädchen in ihrer Krimi-Anthologie „Mörderisches Büffet“ veröffentlichte.

    Steckbrief

    Schule: „St. Josef“ Gymnasium Dingelstädt
    Ort: Dingelstädt
    Projekt: „Eichsfelder schreiben für Eichsfelder"
    Klassenstufen: 9 bis 12

    Im Rahmen des Projektes „Eichsfelder schreiben für Eichsfelder" entstand aus der Feder von sieben Schülerinnen der Klassenstufe 9 bis 12 des „St.-Josef-Gymnasiums“ in Dingelstädt in einer Schreibwerkstatt der Kurzkrimi „Pinke Haare, blaue Flecke“. Durchgeführt und angeleitet wurde der Kreativ-Workshop von der Schriftstellerin Astrid Seehaus, die die Kriminalgeschichte der Mädchen in ihrer Krimi-Anthologie „Mörderisches Büffet“ veröffentlichte.

    Fantasievoll wurde die spannungsreiche Geschichte um den kuriosen Tod von Frau Peters nicht nur zu Papier gebracht, sondern auch in einer szenischen Lesung mit musikalischer Umrahmung in der Aula des Gymnasiums einer begeisterten Audience dargeboten. Dabei fand die Krimi-Anthologie nicht nur Zuhörer, sondern auch zahlreiche Käufer, die es sich nicht nehmen ließen, ein Autogramm von den Mädchen und Astrid Seehaus zu erhaschen.

  • Staatliche Regelschule „Geratalschule“ Geraberg: „Bienen & Co"

    Bild: Klimaschutz und Imkerei in der „Geratalschule“ Geraberg

    Die „Geratalschule“ Geraberg hat es bei „IdeenMachenSchule“ schon mehrfach bis an die Spitze geschafft und beweist neben Kreativität vor allem ein hohes Maß an ökologischem Bewusstsein. Die Schule bewirtschaftet mit Beginn des Schuljahres 2016/2017 Streuobstwiesen, verbunden mit einem nächsten nachhaltigen Ansatz: Dem Aufbau einer Schulimkerei.

    Steckbrief

    Schule: Staatliche Regelschule „Geratalschule“ Geraberg
    Ort: Geraberg
    Projekt: „Bienen & Co"
    Klassenstufen: 5 bis 10

    Die „Geratalschule“ Geraberg hat es bei „IdeenMachenSchule" schon mehrfach bis an die Spitze geschafft und wurde mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro wiederholt zum Leuchtturm ausgezeichnet. Stetig aktiv, beweist die Regelschule neben Kreativität vor allem ein hohes Maß an ökologischem Bewusstsein. In Anlehnung an das weltweite Projekt 'Plant for the planet', bei welchem sich Kinder weltweit für Klimaschutz stark machen, punkteten die Geraberger im Schul- und Wettbewerbsjahr 2015/2016 mit ihrem Projekt 'Aus (Apfel)TRÄUMEN wird (Apfel)VIELFALT'.

    In Weiterentwicklung dieses Projektes bewirtschaftet die Schule mit Beginn des Schuljahres 2016/2017 Streuobstwiesen, verbunden mit einem nächsten nachhaltigen Ansatz: Dem Aufbau einer Schulimkerei. Unter Anleitung eines erfahrenen Imkers (Mitglied im Geraberger Imkerverein), siedelte die Schule im Frühjahr die ersten Bienenvölker an und kann sich im Sommer vielleicht schon über den ersten eigenen Honig freuen.

    Bild: Staatliche Regelschule „Geratalschule“

  • Regelschule Menteroda: „Historische Spurensuche“

    Bild: Schülerinnen der Regelschule Menteroda begeben sich in ihrer Heimat auf Spurensuche

    Acht Schülerinnen der 6. bis 9. Klasse führen im Rahmen des Projektes „Historische Spurensuche“ der Regelschule Menteroda eine Zeitzeugenbefragung in der Gemeinde Keula durch.

    Steckbrief

    Schule: Regelschule Menteroda
    Ort: Keula
    Projekt: „Historische Spurensuche“
    Klassenstufen: 6 bis 9

    „Ich finde es wichtig, dass ich meine Region kenne. Schließlich ist es meine Heimat“, findet Lea, Schülerin der Regelschule Menteroda, die gemeinsam mit sieben weiteren Schülerinnen der 6. bis 9. Klasse im Rahmen des Projektes 'Historische Spurensuche' eine Zeitzeugenbefragung in der Gemeinde Keula durchführt.

    Betreut wird das Projekt von Heike Cott, Lehrerin für Geschichte, Deutsch, Sozial- und Medienkunde sowie für Darstellen und Gestalten an der Regelschule Menteroda. Als Mitglied des Heimatvereins Keula e.V. hat sie mit ihren Schülergruppen schon verschiedenste Projekte umgesetzt. Anlässlich der 1050-Jahrfeier der Gemeinde Keula im Jahr 2017, soll nun eine Festschrift entstehen, die Einblicke in die letzten 50 Jahre des aktuell 457 Seelendorfes gibt.

    Einmal wöchentlich treffen sich die acht Schülerinnen mit Zeitzeugen und befragen diese zu Themen wie der Vereinslandschaft, zu Traditionen wie der Kirmis und anderen Dorffesten, zur Wasserversorgung und vielem mehr. „Heimatverbundenheit kann nur durch Identität mit eben dieser entstehen“, ist Heike Cott überzeugt.

  • Grundschule „Erich Kästner“ Gera: „Unser ungefährlicher Weg in den Schulgarten“

    Bild: Neue Wege gehen! Grundschule „Erich Kästner“ Gera engagiert sich für Inklusion und schafft Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer

    Die Grundschule „Erich Kästner“ Gera hat im Schuljahr 2015/2016 die Aktion „Unser ungefährlicher Weg in den Schulgarten“ ins Leben gerufen, mit welcher den Schülerinnen und Schülern neben einem sicheren, zukünftig auch ein barrierefreier Zugang zum Schulgarten gewährleistet werden soll.

    Steckbrief

    Schule: Grundschule „Erich Kästner“ Gera
    Ort: Gera
    Projekt: „Unser ungefährlicher Weg in den Schulgarten“
    Klassenstufe: 3

    Ihrem Leitbild 'Miteinander und füreinander lernen und leben' folgend, ist die Grundschule 'Erich Kästner' in Gera Lern- und Begegnungsstätte für derzeit 250 Kinder. Begegnung und Austausch sollen zukünftig auch uneingeschränkt im schuleigenen Garten möglich sein.

    Die Schule hat im Schuljahr 2015/2016 deshalb die Aktion 'Unser ungefährlicher Weg in den Schulgarten' ins Leben gerufen, mit welchem den Schülern und Schülerinnen neben einem sicheren, zukünftig auch ein barrierefreier Zugang zum Garten gewährleistet werden soll.

    „Kernziel von Schule ist die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Thüringen und der damit verbundenen Inklusion. Dazu braucht es Bedingungen, welche u. a. Barrierefreiheit gewährleistet. Es ist erfreulich mitzuerleben, dass sich Pädagogen gemeinsam mit den Schülern darum bemühen, diese Bedingungen an der eigenen Schule zu realisieren“.

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