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Zahlreiche Bewerbungen für energetische Quartierskonzepte

Anfang 2020 startete die TEAG Thüringer Energie AG die Projektinitiative „PIQ – Projekte im Quartier“.
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Donnerstag, 18. Juni 2020

Anfang 2020 startete die TEAG Thüringer Energie AG die Projektinitiative „PIQ – Projekte im Quartier“. Ziel der Initiative ist die energetische Sanierung kommunaler Quartiere in Thüringen. Der Aufruf zur Teilnahme an alle interessierten Kommunen erfolgte im Februar 2020. Zahlreiche Gemeinden und Städte hatten Interesse bekundet und zwanzig Quartiere in Thüringer Kommunen sind zur Teilnahme ausgewählt.

Hintergrund: Im Rahmen der Projektinitiative PIQ sollen Kommunen dabei unterstützt werden Energie einzusparen, Kosten zu senken und langfristig für attraktiven Wohnraum zu sorgen. Es sollen aber auch Hemmnisse für den energetischen Quartiersumbau in Land und Stadt abgebaut und Kommunen von der Konzeption bis zur Umsetzung unterstützt werden.

PIQ ist eine gemeinsame Initiative der TEAG und der Ingenieursgenossenschaft EnergieWerkStadt eG (EWS) in Thüringen. TEAG und EWS arbeiten im Rahmen der Initiative zusammen und bilden durch die Bündelung von Kompetenzen einen leistungsstarken Verbund auf den Gebieten des Klimaschutzes und der Energieeffizienz. Die TEAG-Experten begleiten und vollziehen alle Vorbereitungen für nutzbare Förderprogramme: Bis zu 85 Prozent Förderung sind für die Erstellung von integrierten Quartierskonzepten möglich. Diese ganzheitlichen Konzepte sollen als Ergebnis von PIQ mit Förderung durch die Fördermittelgeber KfW und Thüringer Aufbaubank sowie mit der Hilfe von TEAG für alle an der Initiative teilnehmenden Kommunen im Konzessionsgebiet der TEAG Thüringer Energie AG entstehen. „Die TEAG hat hier eine sehr attraktive Initiative ins Leben gerufen. Die Finanzierungsmöglichkeit spielt natürlich eine Rolle für uns, aber auch die personelle Unterstützung, die viele Kommunen vor große Herausforderungen stellt. Mithilfe von PIQ können wir unsere Vorhaben beschleunigen“, erklärt Stephan Klante, Bürgermeister der Landgemeinde Harztor. Die Landgemeinde will die Entwicklung eines Dorfzentrums in Niedersachswerfen vorantreiben und wird durch die Projektinitiative PIQ unterstützt.

Projektschritte am Beispiel Niedersachswerfen

Ein Vor-Ort-Termin zur Datenaufnahme des Quartiers „Kirchplatz“ fand bereits statt. Bürgermeister Stephan Klante plant umfangreiche energetische Sanierungen an alten Fachwerkhäusern sowie der Dorfkirche, da diese eine energetisch zu verbessernde Hauswandstärke aufweist. Auch der Abriss und anschließende Neubau eines Gebäudes sowie die Neugestaltung der dazugehörigen Freiflächen stehen auf der Agenda. Weiterhin könnte in die Betrachtung des hiesigen Quartiers die energetische Integration von Wohnanlagen im näheren Umkreis mit einfließen. Diese Überlegungen werden derzeit geprüft. Im nächsten Schritt werden die Anträge für die Nutzung von Förderprogrammen vorbereitet und anschließend das Quartierskonzept erstellt.

Mehr Informationen zu PIQ finden Sie außerdem auch auf der TEAG-Website.
 

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