Vom ersten Anruf zum fertigen Ladepark
Carlo Bansini/TEAG
Snackautomaten, Duschen, mehrere Waschmaschinen und sogar eine Lounge laden die Fernfahrerinnen und -fahrer hier zum Ausruhen und Pausieren ein. Dass es nun auch noch die Möglichkeit gibt, einen der deutschlandweit rund 2.000 zugelassenen E-LKW aufzuladen, ist für Autohof-Inhaber Markus Koschitzky nur folgerichtig. Über den Instagram-Kanal war der vor einiger Zeit auf die Projekte der TEAG Mobil gestoßen. „Dann habe ich dort einfach angerufen und gesagt, dass wir hier Platz und Interesse an einer Ladestation hätten“, erzählt der Kaufmann Koschitzky.
Keine Woche habe es gedauert, bis aus dem ersten Telefonat ein erstes Planungstreffen mit den Projektverantwortlichen geworden sei. Und auch der Rest, also Aufbau und Einrichtung der Ladepunkte, sei dann ganz schnell und unkompliziert gegangen. Den ersten Megawatt-Ladepark Thüringens sieht Markus Koschitzky, der den Autohof zusammen mit seiner Frau Jasmin führt, als eine klare Bereicherung für die Region und vor allem für die LKW-Fahrerinnen und -Fahrer. Rund 3.000 bis 4.000 Lastkraftwagen passieren laut einer Zählung der Bundesanstalt für Straßenwesen täglich den Rennsteigtunnel, der Großteil ist derzeit jedoch noch dieselbetrieben.
Dass sich dies in der Zukunft ändern wird, davon ist auch Dr. Christian Thewißen, Vorstandsmitglied der TEAG Thüringer Energie AG, überzeugt. Bei der Eröffnung nennt er diesen ersten Ladepark einen „Meilenstein, was das Thema E-LKW-Ladeinfrastruktur in Thüringen betrifft“. Für die kommenden Jahre seien weitere LKW-Lade-Hotspots geplant. Insgesamt sollen fünf der großen Ladeparks entstehen, ergänzt Denis Schuldig. Sein technischer Geschäftsführer-Kollege Benjamin Constantin betont dabei, dass das Angebot aber vor allem für die Nutzerinnen und Nutzer passen müsse. Ein Fakt, der in Zella-Mehlis genauso gegeben sei, wie die gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden und Institutionen in Suhl und Zella-Mehlis.