Liebevolle Fürsorge unterstützen
Paul-Philipp Braun/TEAG
Zusammen mit der Spende der IT-Abteilung, kam die TEAG so auf 2.200 Euro, die sie an diesem Dezembermontag in Tambach-Dietharz im Landkreis Gotha übergeben können. Für Kathrin Kössel ist es der erste Besuch im Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland. Und auch wenn eine Besichtigung der Einrichtung wegen eines Trauerfalls nicht möglich ist, ist die Personalverantwortliche von dem, was hier geleistet wird, beeindruckt und berührt.
Kathrin Kössel, selbst Mutter von zwei Kindern, weiß nur zu gut, wie sehr Eltern alles dafür tun wollen, dass es ihren „Kleinen“ gut geht und wie wichtig eine liebevolle Fürsorge gerade in schwierigen Situationen ist: „Das ist wirklich beeindruckend, was hier geleistet wird. Und es braucht immense Anstrengungen, um das alles am Laufen zu halten.“
Rund 40 Prozent seines Jahresbudgets muss das Kinderhospiz aus Spenden finanzieren, da zähle jeder Euro, sagt Marion Neumann. Dass sie sich dabei auch auf lokale Partner wie die TEAG Thüringer Energie AG verlassen könne, sei für die fast 50 Mitarbeitenden in der sozialen Einrichtung aber eben auch für die Gastfamilien eine wahre Entlastung.
„Oberste Priorität hat das erkrankte Kind“, betont Hausleiterin Marion Neumann immer wieder. Sie berichtet von der Vielzahl der Angebote, die das Kinderhospiz für betroffene Kinder und deren Zugehörige macht. Von der gemeinsamen Alpaka-Wanderung über Bastelnachmittage, bis zum Bewegungsbad bei Körperwärme: das Kinder- und Jugendhospiz bietet Platz und Möglichkeiten. Doch genau das sei es auch, was nur durch Spenden ermöglicht werde, erzählt Marion Neumann. Dabei betont sie, dass nicht nur die Kinder entsprechend versorgt würden, sondern auch die Familien und bisweilen sogar Freundinnen und Freunde hier vollumfängliche Betreuung genießen. Für viele der Kinderhospiz-Familien sei es der einzige Urlaub, den sie im Jahr machen könnten und der nur funktioniere, weil ein engagiertes Pflegeteam sich um die erkrankten Kinder kümmere.