TEAG FAQs: Ein Kunde steht unter einer leuchtenden Glühbirne und hat Fragen. Wir beantworten diese sehr gerne.
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FAQ – Fragen & Antworten

Ihre Fragen an uns

Auf dieser und den folgenden Seiten haben wir für Sie die häufigsten Fragen und Antworten zu den Produkten, Services und Leistungen der TEAG Thüringer Energie AG zusammengetragen. In dem Pull-Down-Menü finden Sie jeweils Informationen aus den unterschiedlichen Bereichen. Wählen Sie einfach das für Sie interessante Themengebiet aus und erfahren Sie mehr.

Ihre Frage ist nicht dabei? Dann schicken Sie uns Ihre Frage an info@teag.de.

  • Wie setzt sich der Strom der TEAG Thüringer Energie zusammen (Energiemix)?

    Unseren Gesamtenergiemix und den Energiemix in Deutschland haben wir Ihnen grafisch aufbereitet. Sie finden die Angaben in unserem Webauftritt unter dem Begriff Stromkennzeichnung. Diese Angaben entsprechen den Anforderungen nach § 42 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG).

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  • Wie und wann erfolgt die Abrechnung für meine Verbrauchsstelle mit registrierender Leistungsmessung?

    Die vom Kunden bezogene elektrische Energie wird für Abnahmestellen mit registrierender Leistungsmessung (RLM) monatlich nachträglich abgerechnet. Dabei erfolgt die Abrechnung auf Basis der vom örtlichen zuständigen Netzbetreiber übergebenen Messwerte.

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  • Wie und wann erfolgt die Abrechnung für meine Verbrauchsstelle ohne registrierende Leistungsmessung?

    Die Abrechnung für die Verbrauchsstellen ohne registrierende Leistungsmessung (SLP) erfolgt einmal jährlich durch die TEAG Thüringer Energie. Zu Beginn des ersten Lieferjahres teilt der Kunde der TEAG Thüringer Energie die Zählerstände kostenfrei mit.

    Die weitere Ablesung der Zählerstände erfolgt durch den Kunden kostenfrei als Stichtagsablesung per 31.12. des jeweiligen Kalenderjahres.

    Die Vertragspartner sind sich einig, dass bei Nichtablesung der Zählerstände durch den Kunden die TEAG Thüringer Energie zur Schätzung der Zählerstände berechtigt ist.

    Auf der Basis der der TEAG Thüringer Energie vom Netzbetreiber übergebenen Jahresrechnung, werden die Zählerstände mit den Zählerständen der Selbstablesung abgeglichen und ggf. eine Korrekturrechnung erstellt. Es werden monatliche Abschlagsanforderungen erhoben.

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  • Wofür verwendet die TEAG das erteilte SEPA-Lastschrift-Mandat und welche Vorteile habe ich dadurch?

    Sobald Sie uns das SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, nehmen wir die Abbuchung der Abschlagszahlungen zu den Ihnen mitgeteilten Terminen vor. Außerdem wird der Rechnungsbetrag aus der Energierechnung abgebucht oder Guthaben umgehend erstattet.

    Die Vorteile der Erteilung eines SEPA-Lastschrift-Mandates für Sie sind:

    • Den Weg zur Bank gespart
    • Kein umständliches Ausfüllen von Überweisungsbelegen (auch Papier gespart)
    • Kein Überwachen und ggf. Versäumen der Zahlungstermine
    • Keine unnötigen Gebühren aufgrund eines Zahlungsverzuges
    • Keine Gebühren bei Ausführung des Lastschrifteinzugsverfahrens
    • Kosten des Lastschrifteinzugsverfahrens trägt die TEAG Thüringer Energie AG
    • Rücklastschriften bis zu einer Frist von 8 Wochen (der Rückläufergrund spielt hier keine Rolle) möglich

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  • Was bedeuten die Umlagen aus dem KWKG und/oder dem EEG-Gesetz?

    Beide Gesetze regeln die gesetzlich zwingende Vergütung für Strom, welcher aus Kraft-Wärme-Kopplungs (KWK)-Anlagen beziehungsweise aus Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien (zum Beispiel Photovoltaik-, Wasser- und/oder Windkraftanlagen) in das Netz des Netzbetreibers eingespeist wird. Der Betreiber solcher Anlagen erhält für den in das Netz eingespeisten Strom vom Netzbetreiber, an dessen Netz seine Anlage angeschlossen ist, grundsätzlich eine Vergütung in einer gesetzlich festgelegten Höhe. Diese Förderung der Stromerzeugung in Kraft-Wärme-Kopplung beziehungsweise aus erneuerbarer Energien nach dem KWKG oder EEG führt zu Aufwendungen, welche unter anderem den Energieversorgungsunternehmen in Rechnung gestellt werden und sich damit strompreiserhöhend auswirken. Über den Strompreis tragen daher alle Verbraucher einen Anteil der Aufwendungen, welche durch die Förderung der Erzeugung von Strom mithilfe von erneuerbaren Energien beziehungsweise Kraft-Wärme-Kopplung entstehen. Der sich hierbei je Kilowattstunde ergebende Betrag wird jedes Jahr als sogenannte EEG- beziehungsweise KWK-Umlage neu ermittelt.

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  • Wie und wann erfolgt die Abrechnung für meine Verbrauchsstelle ohne registrierende Leistungsmessung?

    Die Abrechnung für die Verbrauchsstellen ohne registrierende Leistungsmessung (SLP) erfolgt einmal jährlich durch die TEAG Thüringer Energie. Zu Beginn des ersten Lieferjahres teilt der Kunde der TEAG Thüringer Energie die Zählerstände kostenfrei mit.

    Die weitere Ablesung der Zählerstände erfolgt durch den Kunden kostenfrei als Stichtagsablesung per 31.12. des jeweiligen Kalenderjahres.

    Die Vertragspartner sind sich einig, dass bei Nichtablesung der Zählerstände durch den Kunden die TEAG Thüringer Energie zur Schätzung der Zählerstände berechtigt ist.

    Auf der Basis der der TEAG Thüringer Energie vom Netzbetreiber übergebenen Jahresrechnung, werden die Zählerstände mit den Zählerständen der Selbstablesung abgeglichen und ggf. eine Korrekturrechnung erstellt. Es werden monatliche Abschlagsanforderungen erhoben.

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  • Wie bildet sich der Erdgaspreis?

    Der Preis bildet sich aus zwei Kostenblöcken: staatlich verursachte Kosten und unternehmensbezogene Kosten. Letztere beinhalten:

    - Bezugskosten, d.h. die Kosten, die für die Beschaffung von Erdgas entstehen,
    - Netzkosten, d.h. die Kosten, die für die Verteilung und den Transport aufgewendet werden sowie Kosten für Instandhaltung, Wartung und den Aufbau des Netzes,
    - Vertriebskosten, d.h. die Kosten, die uns für Akquisition, Erreichbarkeit rund um die Uhr, Beratung, Verwaltung von Kundendaten und Abrechnung entstehen.

    Staatlich verursachte Energiekosten sind Steuern und Abgaben, in denen die Umsatzsteuer, Energiesteuer (unter anderem die Ökosteuer) und die Konzessionsabgabe enthalten sind. Die Konzessionsabgabe wird an Städte und Gemeinden in unserem Erdgasnetzgebiet abgeführt. In den Konzessionsgebieten gelten unterschiedliche Regelungen zur Zahlung.

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  • Was ist die Stromsteuer und wer muss wie viel bezahlen?

    Am 1. April 1999 trat das sogenannte "Gesetz zum Einstieg in die ökologische Steuerreform" in Kraft, welches die Grundlage für die so genannte "Stromsteuer" bildet. Das Gesetz regelt die Erhebung der Stromsteuer (Stromsteuergesetz) und Änderungen des Energiesteuergesetzes sowie die entsprechenden Erhöhungen der jeweiligen Steuersätze. Die Stromsteuer ist eine neue Verbrauchssteuer, die durch den Endabnehmer zu entrichten ist. Die Stromsteuer wird daher in der Regel durch den Stromversorger erhoben und zuzüglich Mehrwertsteuer auf der Stromabrechnung separat ausgewiesen. Durch die Einführung der Stromsteuer sollen zum einen der Energieverbrauch gesenkt und zum anderen energiesparende sowie Ressourcen schonende und regenerative Energiequellen gefördert werden. Darüber hinaus sollen die Einnahmen zur Kompensation der steigenden Sozialversicherungskosten, insbesondere der Rentenversicherung, im Bundeshaushalt dienen. Seit 2003 beträgt die Stromsteuer 2,05 Ct/kWh. Diese wird durch alle Anbieter erhoben. Für bestimmte energieintensive Prozesse oder Verfahren kann die Stromsteuer auf Antrag reduziert oder ganz erlassen werden.

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  • Gibt es eine Förderung, wenn ich mir ein Elektroauto oder einen Plug-In-Hybrid-Auto kaufe?

    Ja die gibt es. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat eine Förderung in Form eines nicht rückzahlbaren Umweltbonus aufgelegt. Dieser ist in seiner Höhe abhängig von der Fahrzeugart und dem Netto-Listenpreis. Für Fahrzeuge die nach dem 05. November 2019 zugelassen wurden gilt:

    • Förderung in Höhe von 6.000 Euro für rein elektrisch betriebene Fahrzeuge bis zu einem Netto-Listenpreis von 40.000 Euro
    • Förderung in Höhe von 5.000 Euro für rein elektrisch betriebene Fahrzeuge mit einem Netto-Listenpreis zwischen 40.000 Euro und 65.000 Euro
    • Förderung in Höhe von 4.500 Euro für Plug-In-Hybride bis zu einem Netto-Listenpreis von 40.000 Euro
    • Förderung in Höhe von 3.750 Euro für Plug-In-Hybride mit einem Netto-Listenpreis zwischen 40.000 Euro und 65.000 Euro

    Dieser erhöhte Umweltbonus kann auch rückwirkend geltend gemacht werden.

    Update 8. Juli 2020:

    Für alle Fahrzeuge, die zwischen dem 3. Juni 2020 und 31. Dezember 2021 zugelassen wurden/werden, wird der staatliche Förderungsanteil am Umweltbonus verdoppelt. Damit ergeben sich folgende neue Boni:

    • Ein reines Elektrofahrzeug mit Netto-Listenpreis bis 40.000 Euro wird künftig mit 9.000 Euro und mit Netto-Listenpreis bis 65.000 Euro mit 7.500 Euro gefördert.
    • Bei den Plug-In Hybriden bis 40.000 Euro beträgt die Förderung 6.750 Euro. Für Plug-Ins oberhalb dieser Grenze, bis zu einem Netto-Listenpreis von 65.000 Euro, beträgt der neue Umweltbonus 5.625 Euro.

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  • Wie viel Prozent des Erdgaspreises entfallen auf Steuern und Abgaben?

    Bei TEAG Thüringer Energie setzt sich der Erdgaspreis im Durchschnitt aus 19 Prozent Steuern und Abgaben, 8 Prozent Netzentgelte inkl. Messstellenbetrieb und 73 Prozent für Vertriebs- und Beschaffungskosten (4 Prozent entfallen hiervon auf den CO2-Preis) zusammen.

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