Carlo Bansini/TEAG

Wissenschaftsshow voll Energie: Andreas Schmidt zeigt Experimente zur Elektrizität

TEAG-Gruppe auf der Thüringen Ausstellung

Carlo Bansini/TEAG

Wer bei der Thüringen Ausstellung in Halle 1 geht, kann den riesigen Strommast am Stand der TEAG-Gruppe nicht übersehen. Hoch über den Köpfen der Menschen ist er schon von Weitem erkennbar und macht deutlich: Hier geht es um Energie. Ob TEAG, Thüringer Netkom, TEAG Mobil, TEAG Akademie oder TEN Thüringer Energienetze- das Beratungs- und Informationsangebot zu Produkten, Service oder Recruiting ist groß und vielfältig.

Doch in diesem Jahr zieht auch ein anderes Angebot alle Blicke auf sich: Denn bei der Wissenschaftsshow von Andreas Schmidt zischt, kracht und blitzt es! Mit seiner großen Sammlung an historischen Elektrogeräten lässt er am Stand der TEAG-Gruppe die Besucherinnen und Besucher der Thüringen Ausstellung in die Welt der Energie eintauchen.

Übersicht

  • Wissenschaftsshow der TEAG-Gruppe: Andreas Schmidt führt die Besucherinnen und Besucher durch die Geschichte der Elektrizität mit Demonstrationen von Ladungen, Funken und magnetischen Feldern.
  • Elektriker aus Leidenschaft: Andreas Schmidt ist Sammler historischer Elektrogeräte.
  • Experimente zum Mitmachen: Das Handbatterie-Experiment ermöglicht durch Berührung von Metallelektroden einen Stromkreis zu schließen und elektrochemische Reaktionen zu erleben.

Leiter der Wissenschaftsshow

Carlo Bansini/TEAG

Schon als kleines Kind war Andreas Schmidt von Elektrizität begeistert. Mit einem großen Lächeln im Gesicht erinnert er sich, wie sein Vater alte Röhrenradios auf dem Küchentisch reparierte. Bis heute kann er sich an den Geruch des Lötzinns erinnern. Sein erstes Kinderbuch „Mit Spulen, Draht und Morsetaste“ hat seinen beruflichen Weg markiert. Er hat es sogar mit zur Thüringen Ausstellung mitgebracht. Er hofft, dass sich seine Begeisterung auch auf die Besucherinnen und Besucher überträgt.

Heute hat der gelernte Elektriker aus Ziegenrück, eine besondere Leidenschaft für historische Elektrogeräte entwickelt. In seinem Heimatort engagiert er sich als Mitglied in einem Verein, der sich um aussortierte Elektrogeräte kümmert. Inzwischen ist seine Sammlung immens gewachsen und füllt eine ganze Garage: „Zum Geburtstag schenkt mir selbst meine Frau neue Geräte. Sie weiß einfach, was mich glücklich macht“, erzählt er lachend.

Die Elektrizität im Fokus: Eine Reise durch die Zeit für Groß und Klein

Aber auch neben den täglichen Wissenschaftsshows stand der passionierte Elektriker bereit, seine Technik zu zeigen und zu erklären. Unter den Gästen waren auch einige Schulklassen. Denn mit dem neuen Format „Lernort Spezial“ öffnete die Thüringen Ausstellung 2026 erstmals gezielt ihre Tore für Schulklassen.

Eine Lampe erstrahlt
Carlo Bansini/TEAG

Experiment zum Mitmachen: Handbatterie

Besonders beliebt war das Handbatterie-Experiment. Hierbei werden zwei verschiedene Metalle verwendet, die als Elektroden fungieren. Wenn die Zuschauerinnen und Zuschauer ihre Hände auf diese Metalle legen, schließen sie den Stromkreis und ermöglichen einen Ladungsfluss. Die unterschiedlichen Metalle haben verschiedene elektrochemische Eigenschaften, die die Leitfähigkeit beeinflussen. In der Regel wird ein Metall als Anode und das andere als Kathode verwendet. Die elektrochemische Reaktion zwischen den Metallen und der Feuchtigkeit der Haut erzeugt eine kleine Spannung, die als elektrischer Strom wahrgenommen werden kann.