Bild: Mann lehnt nachdenklich, mit einer Hand am Kinn, an der Wand; über ihm gezeichnete Glühbirnen, eine davon leuchtet auf
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FAQ – Fragen & Antworten

Ihre Fragen an uns

Auf dieser und den folgenden Seiten haben wir für Sie die häufigsten Fragen und Antworten zu den Produkten, Services und Leistungen der TEAG Thüringer Energie AG zusammengetragen. In dem Pull-Down-Menü finden Sie jeweils Informationen aus den unterschiedlichen Bereichen. Wählen Sie einfach das für Sie interessante Themengebiet aus und erfahren Sie mehr.

Ihre Frage ist nicht dabei? Dann schicken Sie uns Ihre Frage an info@teag.de.

  • Welche Stromtarife gibt es bei der TEAG?

    Wir freuen uns, dass Sie sich für die Produktvielfalt der TEAG interessieren. Schauen Sie gern auf unserem Produktvergleichsrechner Strom vorbei. Übrigens, wir versorgen Sie auch gern mit Erdgas.

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  • Wie errechnet sich mein Abschlag?

    Bei Neukunden errechnet sich die Höhe der Abschlagszahlungen aus dem voraussichtlichen Jahresverbrauch, der auf elf Abschlagszahlungen und eine Jahresrechnung verteilt wird. Für Bestandskunden wird der Vorjahresverbrauch für die Abschlagsermittlung herangezogen.

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  • Wie oft bezahle ich Abschläge?

    Die TEAG Thüringer Energie stellt elf monatliche Abschläge in Rechnung. Die Fälligkeit liegt dabei rückwirkend am letzten Werktag des Monats. Der erste Abschlag wird in der Regel nach dem Monat fällig, in dem die Jahresrechnung erstellt wird. Im Monat der Ablesung wird keine Abschlagszahlung erhoben.

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  • Wo finde ich meine Zählernummer und meinen Zählerstand?

    In Privathaushalten sind aktuell entweder klassische Ferraris-Zähler oder elektronische Stromzähler installiert. Abhängig vom Geräte-Hersteller und der Art des Zählers gibt es Unterschiede in der Darstellung der Zählernummer und des Zählerstandes.

    Ihre Zählernummer finden Sie auf Ihren jährlichen Strom-Abrechnungen und auf Ihrem Stromzähler.

    Die klassischen Ferraris-Stromzähler haben eine kurze Zählernummer. Sie finden diese meist im unteren Bereich des Zählers. Ihren Verbrauchswert erkennen Sie an der abgebildeten Einheit kWh. Ferraris-Zähler gibt es auch als Doppeltarifzähler. Diese haben dann zwei Zählwerke, einen für den Hochtarif und einen für den Niedertarif. In diesem Fall ist auch ein zusätzliches Tarifschaltgerät verbaut.

    Bild: Ein klassischer Ferraris-Stromzähler
    TEAG

    Ist bei Ihnen ein elektronischer Stromzähler installiert, dann ist Ihre Zählernummer eine 14-stellige Kombination aus Zahlen und Buchstaben. Ihren Verbrauch können Sie in der digitalen Anzeige ablesen. Er ist durch die Einheit kWh leicht zu erkennen.

    Elektronische Stromzähler sind grundsätzlich Zweirichtungszähler, die sowohl den Stromverbrauch als auch eventuelle Stromeinspeisungen messen können. Dies erkennen Sie durch die rollierende Anzeige zweier Werte mit den Kennziffern 1.8.0 und 2.8.0 vor dem jeweiligen kWh-Wert. Die Kennziffer 1.8.0 gibt den Stromverbrauch an. Die Kennziffer 2.8.0 gibt die Stromeinspeisung an, z.B. durch eine PV-Anlage. Sollten Sie keinerlei Stromeinspeisen, wird hier der Wert 0 ausgespielt.

    Bild: Ein elektronischer Stromzähler
    TEAG
    Bild: Ein elektronischer Stromzähler
    TEAG
    Bild: Ein elektronischer Stromzähler
    TEAG

    Haben Sie einen Doppeltarifzähler, wird Ihnen über die Digitalanzeige abwechselnd der Verbrauch im Hoch- und im Niedertarif angezeigt. Die Kennziffer 1.8.0 gibt die Gesamtverbrauchssumme an, die Kennziffer 1.8.1 gibt den HT-Verbrauch an und die Kennziffer 1.8.2 gibt den NT-Verbrauch an. Die Kennziffer 2.8.0 gibt die Stromeinspeisung an, z.B. durch eine PV-Anlage. Sollten Sie keinerlei Strom einspeisen, wird hier der Wert 0 ausgespielt. Zusätzlich ist auch ein Tarifschaltgerät verbaut, über welches der Netzanbieter die Zeiten für Hochtarif und Niedertarif schaltet.

    Bild: Ein Doppeltarif-Stromzähler
    TEAG

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  • Welche Kosten beinhaltet der Grundpreis?

    Der Grundpreis stellt den festen Teil der Rechnungskomponenten dar. Er lässt sich in die beiden Kostenblöcke Netznutzungsentgelte und Vertriebskosten unterteilen. Auf die Netznutzungsentgelte, welche uns vom Netzbetreiber in Rechnung gestellt werden, entfallen Kosten für den Ausbau, die Bereithaltung und Instandhaltung des Netzes, die Messeinrichtung, das Ablesen des Zählers und die Abrechnung gegenüber TEAG Thüringer Energie. Der Teil Vertriebskosten enthält Kosten für die Erstellung der Abrechnung gegenüber dem Verbraucher und dem Kundenservice.

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  • Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

    Ihr Strompreis besteht aus drei Teilen. Der Erste umfasst alle Steuern, Abgaben und Umlagen, die wir an den Staat abführen. Der zweite Teil beinhaltet die Kosten für die Nutzung der Energienetze, die wir an die Netz- bzw. Messstellenbetreiber weiterreichen. Die ersten beiden Teile zusammen machen ca. zwei Drittel Ihres Endpreises aus. Den dritten Teil nutzen wir für die Energiebeschaffung, den Vertrieb und zur Deckung unserer Kosten.

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  • Wann und wie erfolgt die Ablesung meines Zählers?

    In der Regel erhalten Sie zweimal pro Jahr eine Aufforderung zur Zählerstandsablesung – von uns als Energielieferant und von Ihrem örtlichen Netzbetreiber. Im Bedarfsfall (z.B. bei einem Umzug oder bei Kündigung Ihres Liefervertrages) sollten Sie uns Ihren aktuellen Zählerstand mitteilen, ansonsten erfolgt eine Verbrauchsschätzung durch den Netzbetreiber.

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  • Wie oft im Jahr bekomme ich eine Rechnung?

    Sie bekommen einmal im Jahr eine Rechnung. In dieser Rechnung werden Ihre zuvor gezahlten Abschläge berücksichtigt.

    Bei Fragen zu Ihrer Abrechnung steht unser Kundenservice für Sie zur Verfügung.

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  • Wann gilt die Hochtarifzeit und wann die Niedertarifzeit?

    Als grobe Orientierung gilt: Die Hochtarifzeit (HT) ist in der Regel tagsüber und die Niedertarifzeit (NT) in der Nacht. Die genaue Zeiteinteilung erfahren Sie von Ihrem Netzbetreiber. Denn er ist zuständig für die Festlegung der HT-NT-Zeiten. Für die Niedertarifzeit wird analog auch der Begriff „Schwachlast“ verwendet.

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  • Wie kann ich meinen Zählerstand melden?

    Die schnellste Möglichkeit, Ihren Zählerstand zu melden, bietet Ihnen unser Online-Kundenportal EnergieBanking unter www.teag-energiebanking.de. So haben auch Sie Ihren Energieverbrauch über die vergangenen Abrechnungsintervalle immer im Blick.

    Gern können Sie uns Ihren Zählerstand auch ohne Anmeldung hier online mitteilen oder Sie rufen unter 03641 8171111 in unserem Kundenservice an. Sie benötigen dazu lediglich Ihre Kundennummer, Ihre Zählernummer und den Zählerstand.

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  • Was bedeuten die Begriffe „Sperrzeiten“ / „unterbrechbar“ / „steuerbar“?

    Mit „Sperrzeiten“ sind die Zeiten gemeint, in der die Anlage hinter/an dem Zähler ohne Strom ist. In der Zeit kann das E-Auto oder der Speicher der Heizungsanlage nicht aufgeladen werden. Wann genau diese Sperrzeiten liegen, bestimmt der jeweilige Netzbetreiber und kann auch bei ihm erfragt werden.

    „Unterbrechbar“ bedeutet, dass die Anlage hinter/an dem Zähler abgeschaltet werden kann, etwa zu den Sperrzeiten.

    „Steuerbar“ hat die gleiche Bedeutung wie „unterbrechbar“. Perspektivisch werden immer mehr intelligente Zähler (Smart Meter) eingesetzt, die vom Netzbetreiber zur Optimierung der Netzauslastung gesteuert werden.

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  • Der Verbrauch in meiner Stromrechnung erscheint zu hoch. Welche Möglichkeiten der Prüfung habe ich? Ist mein Zähler defekt?

    Als Erstes empfehlen wir Ihnen die Prüfung des Zählerstandes. Vergleichen Sie den Zählerstand auf Ihrer Energierechnung mit dem Zählerstand auf Ihrem Zähler. Ist dieser nicht korrekt angegeben, senden Sie uns bitte ein Foto des Zählers (gern auch per E-Mail an kundenservice@teag.de), auf dem Zählernummer, Zählerstand und Aufnahmedatum zu erkennen sind.

    Können Sie ausschließen, dass ein falscher Zählerstand zur Abrechnung gelangte, besteht die Möglichkeit, den FI-Schalter im Sicherungskasten umzulegen. Schon nach einer kurzen „Nachlaufzeit“ sollte keine Verbrauchsmessung mehr stattfinden (Zähler steht still). Auch ein Elektroinstallationsunternehmen kann Ihnen beim Aufspüren von möglichen Ursachen helfen. Sind diese Prüfmittel erschöpft, kann eventuell nur eine Befundprüfung Klarheit bringen. Wird dabei festgestellt, dass der Zähler keine Mängel aufweist, entstehen Ihnen jedoch Kosten für die Befundprüfung.

    Wurde ein Defekt ermittelt, werden selbstverständlich keine Kosten in Rechnung gestellt. Sobald uns das Prüfergebnis vorliegt und eine Korrektur der Energierechnung notwendig ist, werden wir diese vornehmen und Sie darüber informieren.

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  • Welcher Stromtarif ist am besten für meine elektrische Heizung?

    Unser ThüringenStrom.plus ist für Ihre Heizzwecke genau das richtige Produkt – attraktiver Preis und nutzerfreundliche Vertragslaufzeit. Voraussetzung für die Nutzung dieses Produktes ist ein Drehstrom-Zähler (Eintarif oder Doppeltarif) an unterbrechbaren Verbrauchsstellen.

    „Unterbrechbar“ oder auch „Steuerbar“ bedeutet, dass die Anlage hinter/an dem Zähler zu den Sperrzeiten abgeschaltet wird. Mit „Sperrzeiten“ sind die Zeiten gemeint, in der die Anlage ohne Strom ist. In der Zeit kann der Speicher der Heizungsanlage nicht aufgeladen werden. Ob und wann Sperrzeiten eingerichtet werden, liegt in der Entscheidung des jeweiligen Netzbetreibers. Der Energielieferant hat hierauf keinen Einfluss.

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  • Woran erkenne ich, ob mein Zähler eine Doppeltarifmessung oder Eintarifmessung hat?

    Sie haben mehrere Möglichkeiten festzustellen, ob Sie einen Doppeltarifzähler haben:

    1. Sie prüfen auf der aktuellen Rechnung, ob der Verbrauch für Hochtarif (HT) und Niedertarif (NT) dargestellt ist.
    2. Ihr Zähler hat zwei Zählwerke, an denen die Zählerstände abgelesen werden.
    3. Sie fragen Ihren Netzbetreiber.

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  • Wie bekomme ich einen Doppeltarifzähler?

    Möchten Sie Ihren vorhandenen Eintarifzähler gegen einen Doppeltarifzähler tauschen, wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Netzbetreiber. In der Regel ist eine Verplombung vorhanden, die nur im Auftrag des Netzbetreibers entfernt werden darf. Dies gilt übrigens auch für den umgekehrten Fall, also den Tausch eines Doppeltarifzählers in einen Eintarifzähler.

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  • Wie werden meine Abschlagszahlungen in der Jahresrechnung berücksichtigt?

    Auf Ihrer Abrechnung finden Sie übersichtlich aufgeschlüsselt, wie hoch die Summe aus Ihren Abschlagszahlungen und wie hoch die Summe ihres Gesamtverbrauchs ist. Von diesem Verbrauch werden Ihre Abschlagszahlungen selbstverständlich abgezogen. Die Differenz zeigt dann auf, ob Sie noch einen Betrag nachzuzahlen haben oder sogar etwas zurückbekommen.

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  • Wie setzt sich der Strom der TEAG Thüringer Energie zusammen (Energiemix)?

    Unseren Gesamtenergiemix und den Energiemix in Deutschland haben wir Ihnen grafisch aufbereitet. Sie finden die Angaben in unserem Webauftritt unter dem Begriff Stromkennzeichnung. Diese Angaben entsprechen den Anforderungen nach § 42 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG).

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  • Wie viel Cent Stromsteuer sind im Preis für eine Kilowattstunde enthalten?

    Seit 01.01.2003 sind 2,05 Cent Stromsteuer im Preis einer kWh enthalten.

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  • Wie viel Prozent des Strompreises entfallen auf Steuern und Abgaben?

    Bei TEAG Thüringer Energie setzt sich der Strompreis in Thüringen im Durchschnitt aus 48 Prozent Steuern, Abgaben und Umlagen, 26 Prozent Netzentgelte inkl. Messstellenbetrieb und 26 Prozent für Vertriebs- und Beschaffungskosten zusammen.

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  • Was ist die Stromsteuer und wer muss wie viel bezahlen?

    Am 1. April 1999 trat das sogenannte "Gesetz zum Einstieg in die ökologische Steuerreform" in Kraft, welches die Grundlage für die so genannte "Stromsteuer" bildet. Das Gesetz regelt die Erhebung der Stromsteuer (Stromsteuergesetz) und Änderungen des Energiesteuergesetzes sowie die entsprechenden Erhöhungen der jeweiligen Steuersätze. Die Stromsteuer ist eine neue Verbrauchssteuer, die durch den Endabnehmer zu entrichten ist. Die Stromsteuer wird daher in der Regel durch den Stromversorger erhoben und zuzüglich Mehrwertsteuer auf der Stromabrechnung separat ausgewiesen. Durch die Einführung der Stromsteuer sollen zum einen der Energieverbrauch gesenkt und zum anderen energiesparende sowie Ressourcen schonende und regenerative Energiequellen gefördert werden. Darüber hinaus sollen die Einnahmen zur Kompensation der steigenden Sozialversicherungskosten, insbesondere der Rentenversicherung, im Bundeshaushalt dienen. Seit 2003 beträgt die Stromsteuer 2,05 Ct/kWh. Diese wird durch alle Anbieter erhoben. Für bestimmte energieintensive Prozesse oder Verfahren kann die Stromsteuer auf Antrag reduziert oder ganz erlassen werden.

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  • Wofür verwendet die TEAG das erteilte SEPA-Lastschrift-Mandat und welche Vorteile habe ich dadurch?

    Sobald Sie uns das SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, nehmen wir die Abbuchung der Abschlagszahlungen zu den Ihnen mitgeteilten Terminen vor. Außerdem wird der Rechnungsbetrag aus der Energierechnung abgebucht oder Guthaben umgehend erstattet.

    Die Vorteile der Erteilung eines SEPA-Lastschrift-Mandates für Sie sind:

    • Den Weg zur Bank gespart
    • Kein umständliches Ausfüllen von Überweisungsbelegen (auch Papier gespart)
    • Kein Überwachen und ggf. Versäumen der Zahlungstermine
    • Keine unnötigen Gebühren aufgrund eines Zahlungsverzuges
    • Keine Gebühren bei Ausführung des Lastschrifteinzugsverfahrens
    • Kosten des Lastschrifteinzugsverfahrens trägt die TEAG Thüringer Energie AG
    • Rücklastschriften bis zu einer Frist von 8 Wochen (der Rückläufergrund spielt hier keine Rolle) möglich

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  • Was bedeuten die Umlagen aus dem KWKG und/oder dem EEG-Gesetz?

    Beide Gesetze regeln die gesetzlich zwingende Vergütung für Strom, welcher aus Kraft-Wärme-Kopplungs (KWK)-Anlagen beziehungsweise aus Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien (zum Beispiel Photovoltaik-, Wasser- und/oder Windkraftanlagen) in das Netz des Netzbetreibers eingespeist wird. Der Betreiber solcher Anlagen erhält für den in das Netz eingespeisten Strom vom Netzbetreiber, an dessen Netz seine Anlage angeschlossen ist, grundsätzlich eine Vergütung in einer gesetzlich festgelegten Höhe. Diese Förderung der Stromerzeugung in Kraft-Wärme-Kopplung beziehungsweise aus erneuerbarer Energien nach dem KWKG oder EEG führt zu Aufwendungen, welche unter anderem den Energieversorgungsunternehmen in Rechnung gestellt werden und sich damit strompreiserhöhend auswirken. Über den Strompreis tragen daher alle Verbraucher einen Anteil der Aufwendungen, welche durch die Förderung der Erzeugung von Strom mithilfe von erneuerbaren Energien beziehungsweise Kraft-Wärme-Kopplung entstehen. Der sich hierbei je Kilowattstunde ergebende Betrag wird jedes Jahr als sogenannte EEG- beziehungsweise KWK-Umlage neu ermittelt.

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  • Muss ich aufgrund der Mehrwertsteuersenkung meinen Zählerstand zum 30.06. und 31.12.2020 ablesen?

    Nein, das müssen Sie nicht. Der Verbrauch zum 30.06./31.12. wird maschinell auf Basis der vorliegenden abgelesenen oder geschätzten Werte bzw. Ihres bisherigen Verbrauchs errechnet. Mögliche Abweichungen von abgelesenen Werten sind gering und fallen bei einer Änderung der Mehrwertsteuer um 3 Prozent nicht ins Gewicht.

    Sie möchten uns Ihren Zählerstand dennoch übermitteln? Bitte nutzen Sie dazu unser Online-Kundenportal unter www.teag-energiebanking.de oder die Zählerstandsmeldung auf unserer Homepage.

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  • Warum sind die Strompreise bei der TEAG regional unterschiedlich?

    Das deutschlandweit sehr heterogene Strompreisniveau ergibt sich durch regional unterschiedlich berechnete Netzentgelte, diese werden von dem örtlichen Netzbetreiber auf Basis notwendiger Ausbau- und Stabilisierungsmaßnahmen kalkuliert. Neben den Kosten für die Erzeugung, Beschaffung und Vermarktung von Strom sind der Stromtransport und der damit verbundene Betrieb der Netze sowie staatlich festgelegte Steuern, Umlagen und Abgaben die entscheidenden Bausteine für den Haushaltsstrompreis.

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  • Gibt TEAG die Mehrwertsteuersenkung bei den Strom- und Gasverträgen weiter?

    Ja, selbstverständlich wird die TEAG die Mehrwertsteuer – sobald das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen ist – für den gesetzlich festgelegten Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 auf 16 Prozent senken. Die Mehrwertsteuersenkung wird in der Jahresverbrauchsrechnung berücksichtigt.

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  • Muss ich meinen Abschlag aufgrund der Mehrwertsteuersenkung ändern?

    Grundsätzlich wird die Mehrwertsteuersenkung bei der Jahresverbrauchsrechnung berücksichtigt. Eine Anpassung der Abschlagszahlungen ist deshalb nicht notwendig.

    Sie können den Abschlag jederzeit ändern. Am besten über unser Online-Kundenportal EnergieBanking unter www.teag-energiebanking.de. Bitte bedenken Sie bei einer Abschlagssenkung, dass – sofern sich Ihr Verbrauch erhöht – das Risiko einer höheren Nachzahlung besteht.

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  • Wieviel sparen Stromkunden durch die Mehrwertsteuersenkung?

    Bei einem durchschnittlichen Haushaltsverbrauch von 3.000 kWh beträgt die Einsparung durch die temporäre Mehrwertsteuersenkung rund 14 Euro (am Beispiel ThüringenStrom im Netzgebiet der TEN Thüringer Energienetze GmbH & Co. KG).

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  • Wo finde ich die Angabe meiner Kündigungsfristen?

    Die Kündigungsfristen sind in Ihrem Vertrag geregelt und werden auch auf Ihrer Energierechnung ausgewiesen.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Grund- und Ersatzversorgung?

    Die Grundversorgung meint die Versorgung der Haushalte mit Energie durch den regionalen Grundversorger.

    Was ist dann die Ersatzversorgung? Stromversorger sind auf Leitungsnetze angewiesen, um ihre Kunden zu beliefern. Wenn ein Netzbetreiber einem Unternehmen das Recht auf die Nutzung der Netze entzieht, fallen die Haushaltskunden in die sogenannte Ersatzversorgung. Das kann beispielsweise geschehen, wenn das Unternehmen einen Insolvenzantrag gestellt hat. Ersatzversorgung ist demnach eine Notfallhilfe. Mit der Ersatzversorgung wird gesetzlich sichergestellt, dass niemand im Dunkeln sitzen muss. Das regelt Paragraph 38 des Energiewirtschaftsgesetzes. Die Ersatzbelieferung für Haushaltskunden greift, wenn ein Energieversorger das Netznutzungsrecht verliert oder es zu ungeplanten Verzögerungen beim Anbieterwechsel kommt. Dann springt der örtliche Grundversorger ein. Die Ersatzversorgung kann bis zu 3 Monate dauern, sie hat keine Kündigungsfrist und darf nicht teurer sein als der örtliche Grundversorgungstarif.

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  • Worin unterscheidet sich eine Kündigung des Vertrags von einer Abmeldung wegen Auszug?

    Es ist nicht immer leicht, die richtigen Worte zur finden. Vor allem dann, wenn in der Energieversorgung zwei verwandte Begriffe eine unterschiedliche Bedeutung haben:

    1. Kündigung = der Vertrag wird beendet, aber der Kunde ist weiterhin an der Verbrauchsstelle wohnhaft (Bsp. Lieferantenwechsel).            
    2. Abmeldung wegen Auszug = der Vertrag endet, weil der Kunde aus der Verbrauchsstelle auszieht.

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  • Welche Kündigungsfristen habe ich bei einem Umzug und wo ist das geregelt?

    Ihre Kündigungsfrist bei einem Umzug beträgt 14 Tage. Dies regelt die Gas- bzw. die StromGVV unter § 20 Kündigung. Die Kündigung bedarf der Textform und ein Umzugsnachweis ist zu erbringen.

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  • Welche Angaben werden bei Ab- und Anmeldung benötigt?

    Für den An- und Abmeldungen haben wir hier alles Wichtige für Sie zusammengefasst.

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  • Wie kann ich meinen Abschlag ändern?

    Eine Anpassung des Abschlages können Sie in unserem Online-Kundenportal EnergieBanking selbstständig vornehmen. Loggen Sie sich dafür im EnergieBanking ein.

    Wünschen Sie eine Berechnung nach Verbrauchsverhalten, teilen Sie uns den aktuellen Zählerstand mit.

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  • Ich habe einen Vertrag abgeschlossen, wie kann ich den aktuellen Stand erfahren?

    Wir danken Ihnen für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen im Rahmen des Vertragsabschlusses. Um Einzelheiten zu erfahren, kontaktieren Sie bitte den Kundenservice 03641/8171111.

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  • Warum werden bei mir keine 11 Abschlagsforderungen erhoben?

    Der Termin für die Erstellung Ihrer Energierechnung orientiert sich an dem Zeitpunkt, zu welchem wir den Zählerstand vom Messstellenbetreiber erhalten. Liegt dieser Zeitpunkt bereits vor dem Ablauf eine Vertragsjahres, wird auch Ihre Energierechnung unterjährig erstellt. Die Abschlagsforderungen werden somit ausschließlich bis zum Monat der geplanten Ablesungen festgelegt. Im Anschluss daran werden die Abschlagsforderungen neu berechnet.

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  • Wer ist mein örtlicher Netzbetreiber?

    Ihren zuständigen Netzbetreiber können Sie Ihrer Energierechnung entnehmen. Als TEAG-Kunde finden Sie diese Angabe auf Seite 3 Ihrer Abrechnung. 

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  • Wer ist mein Grundversorger?

    Der Grundversorger ist jeweils der Energieversorger, der die meisten Haushaltskunden vor Ort mit Strom und/oder Erdgas beliefert. Wenn Sie nicht wissen, welches Unternehmen das ist, können Sie sich an den örtlichen Netzbetreiber wenden.

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  • Kann ich meinen neuen Mieter/Nachmieter anmelden?

    Jeder Nutzer hat die freie Anbieterwahl. Eine Anmeldung durch Dritte ist nicht möglich, sofern keine Bevollmächtigung dafür vorliegt.

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  • Warum erhalte ich bereits vor Ablauf eines Vertragsjahres bzw. nicht zum 31.12. eine Energierechnung?

    Der Termin für die Erstellung Ihrer Energierechnung orientiert sich an dem Zeitpunkt, zu welchem wir den Zählerstand vom Messstellenbetreiber erhalten. Liegt dieser Zeitpunkt bereits vor dem Ablauf eine Vertragsjahres, wird auch Ihre Energierechnung unterjährig erstellt. Dabei werden Preisbestandteile, wie beispielsweise der Grundpreis, taganteilig berücksichtigt.

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  • Warum hat der Netzbetreiber TEN Thüringer Energienetze GmbH & Co. KG meine Verbrauchsstelle an die TEAG als Grund- und Ersatzversorger übergeben?

    Der Netzbetreiber fordert den Grundversorger immer dann zur Bereitstellung und Abrechnung von Energie zu den Konditionen der Grund- und Ersatzversorgung auf, wenn kein Liefervertrag mit einem anderen Energieversorger abgeschlossen wurde. Grundlage dafür ist das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und auch die Strom-/Gasgrundversorgungsverordnung. Außerdem gelten die Ergänzenden Bedingungen sowie die veröffentlichten Allgemeinen Preise der Grund- und Ersatzversorgung mit Strom und/oder Erdgas.

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  • Was ist zu tun, wenn der Vertragspartner verstorben ist?

    Es ist notwendig, dass Sie uns darüber informieren. Wir haben die Möglichkeit für Sie geschaffen, uns unkompliziert und schnell alles Wichtige online zu melden.

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  • Warum werde ich in der Grund- oder Ersatzversorgung angemeldet?

    Der Energieliefervertrag mit dem Grundversorger kommt durch den Verbrauch von Energie zustande, bspw. durch Betätigung des Lichtschalters. Vgl. StromGVV §2 (2).

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  • Ich habe eine Vertragsbestätigung zur Grund- und Ersatzversorgung bekommen, obwohl ich bereits einen Energieliefervertrag mit einem anderen Lieferanten geschlossen habe. Was ist zu tun?

    Sollten Sie bereits einen Liefervertrag bei einem anderen Energielieferanten abgeschlossen haben, setzen Sie sich bitte mit diesem in Verbindung und erkundigen sich dort zum Stand der Vertragsumsetzung. Wir empfehlen den Vergleich der angegebenen Zählernummern auf den Ihnen vorliegenden Unterlagen.

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  • Warum wurde der Zählerstand auf meiner Abrechnung rechnerisch ermittelt? Was kann ich tun, wenn dieser vom tatsächlichen Zählerstand abweicht?

    Der Zählerstand wird immer dann rechnerisch ermittelt, wenn dem Ableser vor Ort die Ablesung nicht möglich war. Weicht der abgerechnete Zählerstand vom tatsächlichen erheblich ab, benötigen wir ein Foto des Zählers (gern auch per E-Mail an kundenservice@teag.de), auf dem Zählernummer, Zählerstand und Aufnahmedatum zu erkennen sind. Wir nutzen dieses Foto zur Prüfung einer notwendigen Korrektur.

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  • Meine erste Wohnung! Was muss ich tun?

    Wir empfehlen grundsätzlich die Anfertigung eines Übergabeprotokolls, in dem alle wichtigen Daten zum Zustand der Wohnung, alle Zählerstände und Zählernummern erfasst werden. Wichtig ist, dass der Vermieter und auch der Mieter dieses Protokoll unterschreiben. Für die Anmeldung der Energieversorgung finden Sie hier alle Informationen.

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  • Welche Informationen benötigt die TEAG, wenn ich eine Immobilie gekauft habe?

    Informationen zur Anmeldung des Energieliefervertrages erhalten Sie auf unserer hier. Bitte informieren Sie zusätzlich auch den örtlichen Netzbetreiber über den Kauf des Objektes.

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  • Was ist zu tun, wenn ein Zähler nicht mehr benötigt wird?

    Die Messeinrichtung ist Eigentum des Messstellen-/Netzbetreibers. Wird die Messeinrichtung nicht mehr benötigt, ist der Ausbau des Zählers durch eine Installationsfirma beim Messstellen-/Netzbetreiber zu veranlassen. Für diese wie auch jede andere Veränderung an Ihrer Energieanlage beauftragen Sie bitte eine autorisierte Installationsfirma Ihrer Wahl. Die Installateurverzeichnisse Strom und Erdgas für das Netzgebiet der TEN Thüringer Energienetze GmbH & Co. KG hilft Ihnen bei der Suche nach Ihrem Installationspartner. Für alle anderen Netzgebiete wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Messstellen-/Netzbetreiber.

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  • Wie kann ich die etwas teurere Ersatzversorgung vermeiden?

    In der Regel sind die Grund- und Ersatzversorgungstarife deutlich teurer als Sonderprodukte. Wir empfehlen Ihnen daher, einen neuen Energieversorger zu suchen. Wir freuen uns, wenn Sie sich für uns als Ihren Strom- oder Erdgaslieferanten entscheiden.

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  • Welche Informationen benötigt die TEAG, wenn ich meine Immobilie verkaufe?

    Informationen zur Abmeldung des Energieliefervertrages erhalten Sie hier. Bitte informieren Sie zusätzlich auch den örtlichen Netzbetreiber über den Verkauf des Objektes.

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  • Kann ich meinen Energieliefervertrag bei einem Umzug mitnehmen?

    Gern beliefern wir Sie bundesweit. Hierzu ist es erforderlich, einen neuen Vertrag abzuschließen.

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  • Ich habe eine Vertragsbestätigung zur Grund- und Ersatzversorgung bekommen, obwohl ich keine Energie an der Verbrauchsstelle beziehe. Was ist zu tun?

    Erfolgt die Energieabnahme nicht von Ihnen, empfehlen wir, dass Sie mit uns Kontakt aufnehmen. Im Idealfall stellen Sie uns direkt die Nachweisunterlagen wie beispielswiese Übergabeprotokolle o. Ä. in Kopie zur Verfügung.

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  • Kann es passieren, dass ich plötzlich nicht mehr mit Strom und/oder Erdgas versorgt werde, wenn mein bisheriger Lieferant von einer Insolvenz betroffen ist?

    Nein, in Deutschland ist es gesetzlich geregelt, dass die Ersatzversorgung vom örtlichen Grundversorger sichergestellt wird.

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  • Was muss ich tun, wenn ich mich auf einen falschen Zähler angemeldet habe?

    Folgende Punkte sind schrittweise durchzuführen:

    1. Umgehende Mitteilung an den entsprechenden Lieferanten mit Bitte um Abmeldung des falschen Zählers.
    2. Eventuell Angabe des tatsächlichen Nutzers (wenn bekannt).
    3. Anmeldung auf den richtigen Zähler umgehend vornehmen.

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  • Kann die Energieversorgung bei einem Lieferantenwechsel ausfallen?

    Nein, ein Ausfall der Energieversorgung ist auch bei einem Lieferantenwechsel nicht zu befürchten.

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  • Mein Name hat sich geändert (Eheschließung oder Scheidung). Wie erfolgt die Mitteilung?

    Im Fall einer Namensänderung benötigen wir die Information schriftlich mit einer Kopie der Eheurkunde oder einen Nachweis zur Namensänderung. Weitere Änderungen sind ausschließlich mit einem neuen Vertragsabschluss möglich. Besuchen Sie uns dazu auf unseren Produktvergleichsseiten Strom und/oder Erdgas.

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  • Muss ich meinen Vertrag mit meinem insolventen Energieversorger kündigen?

    Nein, eine separate Kündigung ist nicht notwendig.

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  • Muss ich mich im Insolvenzfall selbst um die Ersatzversorgung kümmern?

    Nein, Ihr örtlicher Grundversorger ist verpflichtet, Sie nach § 38 des Energieversorgungsgesetzes (EnWG) längstens für die Dauer von 3 Monaten in die Ersatzbelieferung zu übernehmen. Hierfür bekommt er die Daten vom Netzbetreiber gemeldet.

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